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Hier finden Sie einzelne Lesetexte und Beiträge aus „vitamin de” zum Kennenlernen.


Bedeutungsvoll - Städtenamen in Deutschland

Leipzig, Bad Wimpfen und Glückstadt – woher kommen die verschiedenen Namen deutscher Städte? Die meisten von ihnen lassen sich historisch erklären. Dabei erfährt man einiges über die Stadt selbst.

Einer der häufigsten Städtenamen in Deutschland ist Neustadt. Über 30 Orte tragen diesen Namen! Es ist leicht verständlich, dass der Name auf die Neugründung einer Stadt hinweist. Aber die Herkunft der Städtenamen ist nicht immer so einfach. Bei manchen Ortsnamen muss man etwas über Geschichte und Geografie wissen. Zum Beispiel bei der Stadt Schweinfurt in Bayern, die am Fluss Main liegt. Ihr Name weist darauf hin, dass im Main früher eine Furt war. Eine Furt ist ein flacher Abschnitt eines Flusses, an dem man den Fluss auch ohne Brücke oder Schiff durchqueren kann. Egal, ob mit Fahrzeugen oder zu Fuß. In Schweinfurt ist also eine Furt gewesen, bei der sogar Schweine problemlos den Fluss durchqueren konnten.


25 Jahre Mauerfall - Eine friedliche Revolution

In diesem Jahr gibt es drei historische Jahrestage: Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg, vor 75 Jahren der Zweite Weltkrieg und vor 25 Jahren fiel die Berliner Mauer, die Deutschland teilte. Mit dem Mauerfall konnten die Folgen beider Kriege überwunden werden. In einer kleinen Serie stellt vitamin de beide Weltkriege und den Fall der Berliner Mauer vor.

Im Grunde war es ein Irrtum. Am Abend des 9. November 1989 war Günter Schabowski, leitender Politiker der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR), fast am Ende seiner Pressekonferenz angekommen. Die Journalisten wollten schon gehen, als er noch ein neues DDR-Reisegesetz ansprach: DDR-Bürger sollten ohne langes Warten ein Visum für Reisen in den Westen erhalten. Schon das war eine Sensation. Als ein Journalist nachfragte, ab wann dies gelte, benutzte Schabowski die Worte „sofort“ und „unverzüglich“. Das hieß, dass DDR-Bürger sofort nach Westdeutschland reisen durften.


Spaß am Spielen - Deutsche Brettspiele

Viele Deutsche lieben Brett- und Gesellschaftsspiele. Spiele aus Deutschland sind weltweit bekannt. In den USA heißen sie auch „German-style games“. Oft lädt man Freunde zum Spielabend ein. Dann kommen drei, vier oder mehr Leute, und es gibt etwas zum Knabbern. Bei einem Spielabend kann man sich gut kennenlernen.

„Tauscht jemand Getreide gegen Holz?“, fragt Lara. „Vergiss es“, sagt Joe. „Holz gibt es zu wenig.“ Sie spielen „Die Siedler von Catan“, ein Brettspiel aus dem Jahr 1995, das der Deutsche Klaus Teuber entwickelte. Es geht darum, eine Insel zu besiedeln und mit den Mitspielern um Rohstoffe zu handeln. „Die Siedler von Catan“ ist Joes Lieblingsspiel. „Ich mag, dass es so viele Möglichkeiten gibt, das Spiel zu gewinnen. Man kann Siedlungen errichten, eine Armee haben oder eine Straße bauen.“


Zwischen den Meeren - Das Bundesland Schleswig-Holstein

Im Westen die Nordsee, im Osten die Ostsee – dazwischen liegt Deutschlands nördlichstes Bundesland. Schleswig-Holstein ist vom Meer geprägt. Das ganze Jahr über kommen viele Besucher wegen der Strände und Inseln sowie Museen und Kulturveranstaltungen. Das Land ist zwar nicht groß, aber seine Lage macht es zu etwas ganz Besonderem.

Im Norden grenzt Schleswig-Holstein an Dänemark, im Süden an die Bundesländer Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Das Land ist flach. Der höchste Berg des Bundeslandes, der Bungsberg, ist nur 168 Meter hoch. An den beiden Küsten Schleswig-Holsteins haben Menschen kilometerlange Deiche gebaut, um das Land vor Sturmfluten zu schützen. Es gibt viel zu sehen im Norden: tolle Strände, das Meer, die Inseln und das Watt, grüne Landschaften, schöne Städte und Kultur von der Steinzeit bis heute.

Bildnachweis: Hostentor in Lübeck, Foto Irana Rotmanova iStock


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