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Ukraine Calling

Verstärkte Zusammenarbeit

vitamin de Ausgabe Nr. 73, Regionalausgabe Ukraine

IMG 6693Anna Łysiak arbeitet beim Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) in Potsdam. Sie kennt sich mit dem außerschulischen Jugendaustausch zwischen Deutschland und Polen gut aus. Doch sie wollte noch mehr über die Jugendarbeit in der Ukraine erfahren. Deshalb nahm sie an der Weiterbildung „Ukraine Calling“ teil.

Von der Idee, in einer Weiterbildung die Zusammenarbeit mit der Ukraine zu verstärken, war Anna Łysiak sofort begeistert. Das Profil der berufsbegleitenden Weiterbildung gefiel ihr sehr. Sie sagt: „Die akademische Vermittlung von Wissen verbunden mit projektorientierten Kenntnissen zur Ukraine sah ich als sehr gute Grundlage für meine berufliche Weiterbildung.“


Mein Traumberuf

Ein Videowettbewerb

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Ukraine

Siegerin Anastasiia Djachkowa aus Charkiw Foto privatDas Goethe-Institut Ukraine organisierte im letzten Jahr unter Berufsschülern den Videowettbewerb „Mein Beruf – der beste“. Die Teilnehmer erstellten Kurzfilme, in denen sie ihren Traumberuf vorstellten. Anastasiia Djachkowa aus Charkiw gewann den ersten Platz. Im Interview erzählt sie, warum sie Pharmazeutin werden will.

Wie bist du auf die Idee gekommen, am Wettbewerb teilzunehmen?

Deutsch und Pharmazie machen mir sehr viel Spaß. Meine Deutschlehrerin hat mir von dem Wettbewerb erzählt. Die Idee gefiel mir gleich. Nur wenige Leute wissen, was ein Pharmazeut eigentlich macht. Ich wollte meine Begeisterung für diesen Beruf mit anderen teilen. Pharmazie ist keineswegs langweilig oder kompliziert. Ein Pharmazeut ist nicht nur jemand, der Arzneien verkauſt. Oft ist er es, der festlegt, welche Medikamente bei welchen Erkrankungen eingenommen werden können. Pharmazie spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten.


Europa an die Schulen

Informationen zur Europäischen Union

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Ukraine

Europa kennenlernenDas Goethe-Institut Ukraine macht mit dem Projekt „Europa an die Schulen“ Deutschlerner an ukrainischen Schulen mit der Europäischen Union (EU) vertraut. Auf der Website werden nicht nur die EU-Institutionen und Mitgliedstaaten vorgestellt, sondern auch Videos über Schüler, ein Planspiel und Unterrichtsmaterialien angeboten. Im Interview spricht die frühere Leiterin der Spracharbeit im Goethe-Institut Kiew, Dr. Petra Köppel-Meyer, über die Projektidee. Ihre Nachfolgerin Susanne Becker berichtet über den Fortschritt des Projekts.

Frau Dr. Köppel-Meyer, wie entstand das Projekt?

Der Auslöser war die politische Situation 2013/14 in der Ukraine. Die neue ukrainische Regierung strebt in Richtung EU. Ich wollte damals einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschen nicht nur eine Annäherung an Europa wünschen, sondern auch erfahren, was es mit der EU überhaupt auf sich hat. Das Projekt richtete sich zu Beginn vor allem an Schüler. Mit der Zeit wurde der Nutzerkreis größer.


Goethe grünt

Die Ukraine im Jahr 2030

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Ukraine

Teilnehmer Referent Foto Ivan Dinius Goethe Institut KiewDas Goethe-Institut initiierte Anfang 2016 das Projekt „Goethe grünt“. Es rief junge Deutschlerner zum aktiven Handeln auf. Die Teilnehmer entwarfen eigene Visionen zum Thema „Ukrainotopia 2030“ und lernten mithilfe des deutschen Experten Julian Gröger, wie sie ihre Ideen in die Realität umsetzen können. Die Ergebnisse wurden im Goethe-Institut Kiew vorgestellt.

Politiker denken oft nur bis zur nächsten Wahl, Unternehmen verfassen Fünf-Jahres-Pläne. Die heutige Jugend orientiert sich an Pragmatismus und Wirtschaftlichkeit. Was unsere Gesellschaft deshalb besonders braucht, sind junge Menschen, die in der Lage sind, in die Zukunft zu denken und ihre Ideen Schritt für Schritt in die Realität umzusetzen. Das war der Ansatz des Projekts „Goethe grünt“. Jugendliche sollten sich Projekte ausdenken, die globale Herausforderungen und Möglichkeiten ihrer Generation thematisieren. Die Teilnehmer beschäftigten sich mit Themen wie dem Klimawandel, der globalen Vernetzung, der optimalen Nutzung von Ressourcen, der Nahrungsmittelproduktion oder der Energiegewinnung. Sie besprachen Möglichkeiten, altes, lokales Wissen wiederzubeleben und ihre positiven Zukunftsvisionen weiterzutragen.


Hilfe zur Selbsthilfe

Deutsche Experten in Moldawien

vitamin de Ausgabe Nr. 69, Regionalausgabe Ukraine

Vitamin DE 01Die deutsche Stiftung "Senior Experten Service" (SES) unterstützt Firmen und Organisationen weltweit durch Unternehmensberatung. Als Senior Experten werden pensionierte Fachleute bezeichnet. Sie geben ihre Berufserfahrung ehrenamtlich an Arbeitskräſte anderer Organisationen weiter.

Der Einsatz der Senior Experten dauert in der Regel drei bis sechs Wochen. In erfolgreichen Fällen wird er verlängert. Die Experten unterstützen vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern Unternehmen und öffentliche Institutionen. Der SES entsandte eine ehemalige Ärztin nach Bãlţi. Das ist die zweitgrößte Stadt Moldawiens. Sie unterstützte die Kindertagesstätte „Fluerasch“. Dort werden Kinder betreut, die an Bewegungsstörungen leiden.


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