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Der Klimawandel und seine Folgen

Ein Videowettbewerb

vitamin de Ausgabe Nr. 73, Regionalausgabe Zentralasien

Foto Yusupbay SherdjanovLola Musaeva besucht das zweite Akademische Lyzeum in Urgentsch in Usbekistan, eine Partnerschule der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH). Im letzten Jahr hat Lola mit ihren Mitschülern an einem Videowettbewerb der Deutschen Botschaft in Taschkent zum Thema „Klimawandel“ teilgenommen und den ersten Platz belegt. Im Interview spricht die 18-Jährige über ihre Erfahrungen.

Wie hast du von dem Videowettbewerb erfahren?

Meine Mitschüler Yusupbay Sherdjanov und Rustam Rustambekov haben die Ausschreibung auf der Website der Deutschen Botschaft in Usbekistan gefunden und mir vorgeschlagen, gemeinsam an dem Wettbewerb teilzunehmen. Umweltschutz ist für uns ein wichtiges Thema. Wir achten darauf, umweltfreundlich zu leben. Die Gelegenheit, bei einem Umweltwettbewerb mitzumachen, wollten wir uns nicht entgehen lassen.


Meine Heimat Kirgisistan

Zusammenleben verschiedener Ethnien

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Zentralasien

Minderheit Foto Yves Tauschwitz DAADAnfang Dezember 2016 hat an der Kirgisischen Staatlichen Technischen Razzakow-Universität in Bischkek ein Seminar zum Thema „Das Zusammenleben von Kirgisen, Deutschen und anderen Ethnien in Kirgisistan“ stattgefunden. Es wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziert.

In Kirgisistan leben heute Repräsentanten von mehr als 29 verschiedenen ethnischen Gruppen. Neben Kirgisen sind das vor allem Usbeken und Russen. Im Zusammenleben der verschiedenen Kulturen kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten und Differenzen. Die Regierung stärkt die Stellung der kirgisischen Sprache und Kultur. Vertreter der Minderheiten, die das Kirgisische nicht beherrschen, haben dadurch oft Probleme. Eine Woche lang versuchten sich 15 Studierende verschiedenster Fachrichtungen aus den Städten Osch und Bischkek als Anthropologen.


Die Steine-AG

Deutsch lernen einmal anders

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Zentralasien

vde72 Zentralasien SeiteVI neues Bild1Am Gymnasium Safina in Chudschand in Tadschikistan wurde eine deutschsprachige Arbeitsgemeinschaft (AG) zum Thema „Steine“ gegründet. Was diese AG genau macht, berichten die Schüler Mehrodsch Vahobzoda und Ibragim Inoshonov aus der Klasse 10a im Interview.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, eine AG zum Thema „Steine“ ins Leben zu rufen?

Mehrodsch: Unser Lehrer Frank Herzig aus Deutschland hat einmal einen wunderschönen Stein auf dem Schulhof gefunden. Er war dunkelblau mit einigen weißen Linien. Der Stein war etwas so Besonderes, dass unter uns Schülern darüber regelrecht eine Diskussion entbrannte. Das Thema hat uns irgendwie nicht losgelassen und da schlug Frank Herzig vor, ein Projekt dazu zu organisieren. Wir versuchten, mehr von diesen Steinen mit besonderer Struktur und Farbe zu finden. Am nächsten Tag entstand durch mehrere Freiwillige unsere Steine-AG.


Urbane Ecken

Strategiespiel in Astana

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Zentralasien

Strategiespiel AstanaAnlässlich der Weltausstellung „EXPO“ 2017 in der Hauptstadt Kasachstans Astana hat das Goethe-Institut ein Strategiespiel für Smartphones und Tablets entwickelt, um Jugendliche für Umweltthemen zu sensibilisieren. Mit der Leiterin des Goethe-Instituts Kasachstan, Barbara von Münchhausen, und Constanze Krüger, der Leiterin der Spracharbeit, sprach vitamin de über das Projekt.

„Urbane Ecken“ ist ein geobasiertes Strategiespiel. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Barbara von Münchhausen: Im Rahmen des zentralasiatischen Umweltprojekts „Gletschermusik“ hatten wir in den Bergen bei Almaty ein Dorf aus Jurten errichtet, in dem sich Wissenschaftler und Künstler Umweltprojekte für junge Menschen überlegten. Die Künstlerin Asya Tulesova stellte die Idee einer Stadtrallye vor, bei der man an verschiedenen Stationen der Stadt Almaty Gutes für die Umwelt tun kann. Von dort war es nach Astana nicht mehr weit. Das Spiel dient zur Vorbereitung auf die „EXPO“ 2017 mit dem Thema „Energie der Zukunft“.

 


Mit Spaß lernen

Workshops zur Schreibdidaktik

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Zentralasien

Depner Foto Cedric ReichelDrei Jahre lang leitete Günther Depner an der Ruhr-Universität Bochum Lehrveranstaltungen zu Themen wie Fremdsprachenerwerb und Schreibdidaktik. Außerdem führte er Fortbildungen und Workshops durch, wie auch im usbekischen Fergana. Im Interview spricht der 32-Jährige über seine Arbeit.

Was ist das Spannende an der Sprachlehrforschung?

Fremdsprachenkenntnisse ermöglichen den Austausch mit Menschen aus anderen Ländern. Das bringt beruflich und persönlich viele Vorteile mit sich. Es ist deshalb wichtig, den Fremdsprachenunterricht so zu gestalten, dass die Lerner Spaß haben, motiviert bleiben und Lernerfolge spüren. 


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