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Bildung mit Europa

Winterakademie in Kasan

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Russland

Winterakademie Foto GI MoskauAnfang Dezember 2016 fand in der Kasaner Föderalen Universität die Winterakademie „Bildung mit Europa“ des Goethe-Instituts statt. Die Veranstaltung richtete sich an junge Führungskräfte in Bildungseinrichtungen. Drei Tage beschäftigten sich 43 Teilnehmer mit verschiedenen Aspekten der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Die Teilnehmer aus Deutschland, Georgien, der Ukraine und Russland befassten sich mit der Frage, wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinaus funktionieren kann. Dafür tauschten sie ihre Erfahrungen in der Bildungskooperation aus und sammelten Erfolgsrezepte für eine gelungene grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Ergebnisse der Winterakademie wurden in den „Kasaner Empfehlungen“ dokumentiert. Sie halten fest, wie eine erfolgreiche Bildungskooperation aussehen sollte. Dieser Schwerpunkt wurde ergänzt durch das Thema des Weltaktionsprogramms der UNESCO „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Das Programm soll den Teilnehmern helfen, zukunftsfähig zu denken und zu handeln.


Bei der Deutschen Welle

Ein Praktikum als Journalistin

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Russland

Anastasija Komarowa im FernsehstudioAuf dem Gebäude der Deutschen Welle (DW) in der Stadt Bonn steht die Aufschrift „Made for minds“. Diese Worte begleiteten Anastasija Komarowa einige Wochen lang. Die 18-Jährige aus Ulan-Ude absolvierte beim Auslandssender DW ein Praktikum. In vitamin de erzählt sie davon.

Erst hatte ich Angst, in diesem großen Medienhaus als kleiner Praktikant verloren zu gehen. Aber diese Sorge war ganz unbegründet. Alles klappte wunderbar. Gleich am ersten Tag lernte ich die Redaktion kennen. Bei einem Einführungskurs für Praktikanten traf ich wunderbare Journalisten aus ganz unterschiedlichen Agenturen. Darunter waren deutsche, englische und auch afrikanische.


Spielend und singend Deutsch lernen

Deutsche Abende und deutscher Chor in Burjatien   

85D0XhUrgpQThomas Ranft ist Lektor des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD). Er unterrichtet in Ulan-Ude in Burjatien Deutsch als Fremdsprache. Außerdem organisiert der 37-Jährige einmal im Monat deutsche Abende und ist Leiter des deutschen Chors, in dem Studenten und Lehrkräfte der Burjatischen Staatlichen Universität singen.

Bei den von Thomas Ranft organisierten deutschen Abenden können Deutschlerner verschiedene Spiele spielen oder sich deutsche Filme im Original ansehen. Julia Izmailova lernt schon seit der Grundschule Deutsch. Die deutschen Abende sieht sie als tolle Gelegenheit, mit deutschen Muttersprachlern in Kontakt zu kommen. „Der spielerische Zugang vereinfacht außerdem das Lernen und macht es noch interessanter“, sagt die 20-Jährige. Bei den deutschen Abenden treffe sie Menschen, die wie sie davon träumten, nach Deutschland zu fahren, sagt Julia. „Und wer schon in diesem schönen Land war, erzählt mit Vergnügen von seinen Eindrücken“. Auch Lukas Nagy aus der Schweiz war schon beim deutschen Abend in Ulan-Ude dabei. „Ich konnte die Teilnehmer mit dem Schweizerdeutschen bekannt machen. Das hat sie zum Lachen und Staunen gebracht“, erzählt er.


Per Video durch Innsbruck

Ein Rundgang durch die Landeshauptstadt Tirols   

DSC 0396 taganrogAm 26. Oktober feiert Österreich seinen Nationalfeiertag. Der Deutschlehrerverein in der russischen Stadt Taganrog nahm dieses Datum zum Anlass, um mit Ines Burkhardt eine Online-Tour durch Innsbruck im Bundesland Tirol zu organisieren. Die 26-Jährige studiert Germanistik und arbeitet als freie Journalistin. Per Skype zeigte sie den in Taganrog versammelten Deutschlehrern und -lernern ihre Stadt. 

Zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Schüler allgemeine Informationen zu Österreich und dem österreichischen Nationalfeiertag. In Wien ist an diesem Tag das Parlament für Besucher zugänglich, und der Besuch der staatlichen Museen ist kostenfrei. Das Militär zeigt auf dem Heldenplatz eine große Parade. Die nennt man „Leistungsschau“, weil das Militär zeigen soll, was es kann. Julija Poroschina aus der Schule Nr. 5 präsentierte weitere interessante Fakten rund um das Alpenland mit seinen Bergen und Seen.


Kulturen hautnah

Schüler aus Omsk in Kleinmachnow   

deutsch russische jugendbegegnung1Im Herbst 2016 besuchten 14 Schüler und zwei Lehrer des Gymnasiums Nr. 19 im westsibirischen Omsk die Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow in Brandenburg. Die deutsch-russische Jugendbegegnung wurde vom Unternehmen „Chance BJS gGmbH“ organisiert. Deutschlehrerin Lilia Prochorowa vom Gymnasium Nr. 19 berichtet von der Reise.

Du willst andere Kulturen hautnah erleben? Neue Freunde finden? Deine Fremdsprachenkenntnisse verbessern? Deinen persönlichen Horizont erweitern? Und bei all dem Spaß haben? Diese Fragen standen auf dem Werbeprospekt des Unternehmens „Chance BJS gGmbH“. Die Schüler des Gymnasiums Nr. 19 in Omsk haben darauf mit einem überzeugten „Ja!“ geantwortet. So ging es in den Herbstferien für zwei Wochen nach Berlin. Das Gymnasium Nr. 19 hat damit zum vierten Mal an diesem Programm teilgenommen.


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