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Netzwerken und Organisieren

Gelungenes Projektmanagement

Workshop OmskKarina Bakhteeva ist Vertreterin der Internetplattform WECHANGE. Die Plattform verbindet Organisationen weltweit und bietet ihnen Unterstützung beim Projektmanagement. Die 27-Jährige leitete im Goethe-Sprachlernzentrum in Omsk einen Schülerworkshop zum Thema Projektarbeit. Für vitamin de hat sie einige Fragen beantwortet.

Was möchte die Plattform WECHANGE erreichen?

WECHANGE verbindet Organisationen und Initiativen weltweit miteinander. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Organisationen kooperieren und umweltfreundliche Projekte entstehen. Es ist schön, wenn Menschen bewusster mit ökologischen und sozialen Themen umgehen und gemeinsam etwas verändern wollen. So habe ich zum Beispiel mit „IDoCare“ mein eigenes soziales Projekt organisiert. Wir zeigen kurze Dokumentarfilme zum Thema Umwelt und Soziales. Die Organisation des Projekts haben wir mithilfe der Plattform WECHANGE verwaltet.


Umweltbildung und Sprache

Fortbildung für russische Deutschlehrkräfte

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Russland

IDO 09411Ende August fand im Goethe-Institut Sankt Petersburg eine Fortbildung für Deutschlehrkräfte statt. Ziel war es, ihre Kenntnisse im Bereich „Content and Language Integrated Learning“ (CLIL) zu vertiefen und sie auf den Wettbewerb „Umwelt macht Schule“ vorzubereiten.

Die Methodik und Didaktik des CLIL-Unterrichts möchte Fach- und Sprachunterricht miteinander verbinden. Bei der Fortbildung in Sankt Petersburg wurden diese Aspekte am Beispiel von Umweltbildung und Sprachunterricht verknüpft. Dazu hatte Herr Magister Wilhelm Linder von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien die Seminarleitung übernommen. Er stellte das UNESCO-Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vor. Zudem zeigte er, dass konkrete Umweltfragen wie Abfall oder Wasserverschmutzung im Schulunterricht oder in Schulprojekten sehr gut für die Fremdsprache Deutsch genutzt werden können.


Der Lokomotivbau

Ein Science Slam in Rostow am Don   

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Russland

Ricardo Kunath Foto Alina SawitzkayaIm Mai fand in Rostow am Don der erste deutsch-russische Science Slam statt. Unter den Teilnehmern war auch Ricardo Kunath. Er ist Schüler des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums in der sächsischen Stadt Kamenz. Der 18-Jährige erzählt von seiner Reise und seinem Vortrag über deutsche und sowjetische Lokomotiven. 

Welche Erwartungen hattest du vor der Reise?

In Russland war ich schon zum fünften Mal. Auch Rostow kannte ich von einem Schüleraustausch, aber ich war lange nicht mehr dort gewesen. Ich war neugierig, ob sich die Stadt verändert hatte. Mit dem Science Slam wollte ich mich einer neuen Herausforderung stellen.


Deutsch: die erste Zweite

Pflichtfremdsprache Deutsch etablieren

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Russland

Eco konferencia 11 04 2015 HR 37Dr. Anne Renate Schönhagen leitet die Spracharbeit am Goethe-Institut Moskau und in der Region Osteuropa/Zentralasien. Mit dem Projekt „Deutsch: die erste Zweite“ unterstützt das Goethe-Institut die russischen Bildungseinrichtungen in ihrem Bestreben, Deutsch als zweite Pflichtfremdsprache zu etablieren. Über die Ziele des Projekts berichtet Frau Schönhagen in vitamin de.

Wie ist die Idee für „Deutsch: die erste Zweite“ entstanden?

Das war eine Reaktion auf die Ankündigung des russischen Bildungsministeriums, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine zweite Fremdsprache an russischen Schulen verbindlich einzuführen. Wenn Jugendliche mit Deutsch als zweiter Fremdsprache beginnen, haben sie durch das Lernen der ersten schon ein Bewusstsein für Fremdsprachen entwickelt. Sie können das lateinische Alphabet und orientieren sich schneller und effektiver in der deutschen Sprache. Der Name „Deutsch: die erste Zweite“ ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Wir arbeiten daran, dass Deutsch die erste zweite Fremdsprache in Russland wird.


Für kleine Wissenschaftler

Die deutsche Kinderuniversität

vitamin de Ausgabe 69, Regionalausgabe Russland

kinderuniAb Herbst 2016 bietet das Goethe-Institut eine deutsche digitale Kinderuni an. In einem virtuellen Lernraum können Kinder zwischen acht und elf Jahren in kurzen, kindgerechten Vorlesungen spannende wissenschaftliche Themenbereiche kennenlernen.

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig”. Dieses Zitat stammt von Albert Einstein (1879 – 1955). Für den Physiker bedeutete Wissenschaft, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen. Kinder haben bekanntlich immer viele Warum-Fragen. Warum ist der Himmel blau? Warum gibt es Wolken? Warum kann ich Atome nicht anfassen? Kinder sind neugierig. Sie wollen die Welt entdecken und verstehen. Diese kindliche Neugierde und die Lust zu forschen, will das Goethe-Institut mit der Kinderuni aufgreifen.


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