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Deutsch: die erste Zweite

Pflichtfremdsprache Deutsch etablieren

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Russland

Eco konferencia 11 04 2015 HR 37Dr. Anne Renate Schönhagen leitet die Spracharbeit am Goethe-Institut Moskau und in der Region Osteuropa/Zentralasien. Mit dem Projekt „Deutsch: die erste Zweite“ unterstützt das Goethe-Institut die russischen Bildungseinrichtungen in ihrem Bestreben, Deutsch als zweite Pflichtfremdsprache zu etablieren. Über die Ziele des Projekts berichtet Frau Schönhagen in vitamin de.

Wie ist die Idee für „Deutsch: die erste Zweite“ entstanden?

Das war eine Reaktion auf die Ankündigung des russischen Bildungsministeriums, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine zweite Fremdsprache an russischen Schulen verbindlich einzuführen. Wenn Jugendliche mit Deutsch als zweiter Fremdsprache beginnen, haben sie durch das Lernen der ersten schon ein Bewusstsein für Fremdsprachen entwickelt. Sie können das lateinische Alphabet und orientieren sich schneller und effektiver in der deutschen Sprache. Der Name „Deutsch: die erste Zweite“ ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Wir arbeiten daran, dass Deutsch die erste zweite Fremdsprache in Russland wird.


Für kleine Wissenschaftler

Die deutsche Kinderuniversität

vitamin de Ausgabe 69, Regionalausgabe Russland

kinderuniAb Herbst 2016 bietet das Goethe-Institut eine deutsche digitale Kinderuni an. In einem virtuellen Lernraum können Kinder zwischen acht und elf Jahren in kurzen, kindgerechten Vorlesungen spannende wissenschaftliche Themenbereiche kennenlernen.

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig”. Dieses Zitat stammt von Albert Einstein (1879 – 1955). Für den Physiker bedeutete Wissenschaft, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen. Kinder haben bekanntlich immer viele Warum-Fragen. Warum ist der Himmel blau? Warum gibt es Wolken? Warum kann ich Atome nicht anfassen? Kinder sind neugierig. Sie wollen die Welt entdecken und verstehen. Diese kindliche Neugierde und die Lust zu forschen, will das Goethe-Institut mit der Kinderuni aufgreifen.


Helga Paris in Sibirien

„Lächeln müssen Sie für mich nicht”

vitamin de Ausgabe Nr. 69, Regionalausgabe Russland

PlakatAm 4. Februar wurde im Wrubel-Museum in Omsk die Wanderausstellung „Helga Paris: Fotografie” eröffnet. Die Ausstellung ist ein Projekt des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und des Goethe-Instituts Nowosibirsk. Zur Vernissage reiste die Fotografin selbst nach Sibirien.

Ramona heißt das Mädchen, das auf dem Ausstellungsplakat zu sehen ist. Mit ruhigem, ernstem Blick sieht sie direkt in die Kamera, die Hände vor dem Körper gekreuzt. Sie trägt einen langen, hochgeschnittenen Rock, eine Strickjacke. Die Fotografie entstand 1982 in einem alten Hauseingang in der Ostberliner Kollwitzstraße, die damals in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) lag. Helga Paris führt Besucher durch die Ausstellung. „Ramona sah nicht aus wie ein Kind der 1980er Jahre“, erklärt sie das Bild. „So hatte ich in diesem Alter ausgesehen, in den 1940er Jahren. Sie schien aus einer anderen Zeit zu kommen. Das hat mich sehr berührt”.


Finale der „Lesefüchse 2015”

Eine wunderschöne Woche in Berlin

vitamin de Ausgabe 68, Regionalausgabe Russland

10 FinalistenDer Wettbewerb „Lesefüchse 2015” wird im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft” (PASCH) von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) organisiert. Deutschschüler aus mittel- und osteuropäischen Schulen, die das Deutsche Sprachdiplom (DSD) anbieten, lesen aktuelle deutschsprachige Jugendliteratur und sprechen darüber.

Auch Anastasia Maklakova aus Irkutsk hat am Wettbewerb teilgenommen. Sie hat vier ausgewählte Bücher gelesen und mit den anderen Teilnehmern darüber diskutiert. Die 18-Jährige hat es geschafft und durfte im September 2015 zum Finale nach Berlin. Hier erzählt sie davon.


Deutsche Filme

„Als wir träumten” und „4 Könige”

vitamin de, Regionalausgabe Russland

ALS WIR TRAEUMTEN 02Alex Lys ist Hip-Hop-Musiker aus Mannheim. Ende September 2015 trat er mit dem belarussischen Rapper SP Kava in Minsk auf. Am nächsten Tag gab er ein Konzert in Orscha. In beiden Städten hatten Schüler der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) Gelegenheit, bei einem Workshop eigene Liedtexte zu schreiben und sie aufzuführen. Über sein Leben als Musiker spricht Alex Lys im Interview.

Familien drängen sich um Würfelbecher, Studenten diskutieren wild durcheinander und zerbrechen sich den Kopf, wie sie das vor ihnen liegende mathematische Problem in Form von Pyramiden, Türmen und Quadraten lösen können. Mathematik ist eigentlich doch viel zu schwer, oder? Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen” im Chongqinger Museum für Technik und Wissenschaften beweist das Gegenteil.


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