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Ein neues Leben

Theaterstücke über einen neuen Anfang

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Südwesteuropa

Aufmacher Portg.Gruppe Die anderen und ich kleinAnfang Mai fand das dritte Europäische Schülertheaterfestival der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Berlin statt. Alba Siguero Lizano aus Spanien und Manon Powell aus Frankreich berichten über das Festival „Ein neues Leben“ im Berliner „JugendKulturZentrum PUMPE“.

Viele Menschen flüchten vor Krieg und Zerstörung nach Europa. Dort werden sie mit Mitgefühl empfangen, begegnen aber auch Ausgrenzung. Einmal angekommen, fragen sich viele: Haben sich die Strapazen wirklich gelohnt? Warum sehen Millionen von Menschen in der Flucht die letzte Chance auf ein besseres Leben? Wie fühlen sich die Neuankömmlinge bei uns in Europa? Und was können wir gemeinsam tun, um ihnen die Eingewöhnung in einem für sie fremden Land zu erleichtern? Darüber haben sich PASCH-Schüler aus Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland Gedanken gemacht.


Für eine bessere Zukunft

Umweltcamp „Your planet - you plan it!“

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Südwesteuropa

Bau eines FilterfischesDas Goethe-Institut Paris und die Europäische Akademie Otzenhausen (EAO) luden im Oktober 2016 Jugendliche aus Südwesteuropa zum Umweltcamp „Your planet – You plan it!“ ins Bundesland Saarland ein. Die Teilnehmer Elisa Coattrieux und Alejandro Castillejo berichten von ihren Eindrücken.

Kreative, innovative und nachhaltige Umweltprojekte zu entwerfen, war das Ziel von 50 Schülern aus Deutschland, Belgien, Spanien, Frankreich, Italien und Portugal. Deshalb kamen wir zum Umweltcamp nach Deutschland. Für uns war es toll, Jugendliche verschiedener Nationalitäten kennenzulernen, sich mit ihnen zu unterhalten und zusammen Spaß zu haben. Die Stimmung im Camp war von Anfang an gut. Im Jugendraum konnten wir Billard, Tischtennis und Tischfußball spielen oder Musik hören. Die entspannte Atmosphäre motivierte uns, an unseren Deutschkenntnissen zu arbeiten. Wir versuchten so viel wie möglich Deutsch zu sprechen.


Auf den Spuren der Geschichte

Der Erste Weltkrieg

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Südwesteuropa

Feldpostkarte Erster WeltkriegIm letzten Jahr veranstalteten das Goethe-Institut und das Institut français den Wettbewerb „Erinnern – Erzählen – Erfahren“ zum Thema Erster Weltkrieg. Birgit Iehl unterrichtet Deutsch an der PASCH-Schule Lycée Saint-Sernin in der südwestfranzösischen Stadt Toulouse. Dort wird das Abibac angeboten, das den Schülern ermöglicht, zusätzlich zum französischen Baccalauréat das deutsche Abitur abzulegen. Mit ihren Schülern nahm sie am länderübergreifenden Geschichtswettbewerb teil.

Der Erste Weltkrieg liegt hundert Jahre zurück. Wie kann man also Schüler für diese Thematik begeistern? Diese Frage stellte ich mir, als es um die Lektüreauswahl für das neue Schuljahr ging. Meine Wahl fiel auf „Im Westen nichts Neues“ von Erich Maria Remarque (1898 – 1970). Im Zentrum des Romans steht das Schicksal einer verlorenen Generation. Die jungen Freiwilligen, die ihr Leben in einem sinnlosen Krieg ließen, waren kaum älter als meine Schüler.


Fußballerin Anja Mittag

Ihre Eindrücke von Frankreich

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Südwesteuropa

Bild1 Text1Anja Mittag Foto DFB Nina StillerAnja Mittag spielt für die deutsche Nationalmannschaft und seit 2015 für den französischen Fußballverein Paris Saint-Germain. Im Interview spricht die 31-Jährige über ihre Eindrücke von Paris und die Unterschiede zwischen Deutschland, Schweden und Frankreich.

Warum haben Sie sich entschieden, nach Paris zu gehen?

Ich hatte bereits einige Jahre in Schweden verbracht und war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Paris interessierte mich, weil dort schon Freunde von mir waren.


Unbekannte Märchenschätze

Den grimmschen Märchen auf der Spur

vitamin de Ausgabe Nr. 69, Regionalausgabe Südwesteuropa

Vitamin DE 01„Schneewittchen”, Der Froschkönig oder Rotkäppchen – diese Märchen von Jacob und Wilhelm Grimm sind weltberühmt. Allerdings sind die von ihnen zwischen 1812 und 1815 veröffentlichten Kinder- und Hausmärchen nur ein Teil ihrer Publikationen. In einem Projekt des Goethe-Instituts Rom beschäftigen sich Universitätsstudenten und Schüler mit unbekannten Märchen der Brüder Grimm.

Nach der Veröffentlichung der „Kinder- und Hausmärchen” brachten die Brüder weitere sechs Ausgaben heraus. Jede Ausgabe hatte einen anderen Inhalt und Stil. Dadurch sind manche Märchen im Original nicht so, wie wir sie kennen. Nun ist es an der Zeit herauszufinden, wo alles angefangen hat. Deshalb beschäftigten sich Studenten und Schüler mit den Originaltexten. Und da gibt es die eine oder andere Überraschung. Wer nachforscht, wird entdecken, dass manche Märchen im Original spannender waren, wie „Rapunzel”, andere grausamer, wie „Schneewittchen”. Es gab auch wunderbare Märchen, die in den Schubladen der Brüder Grimm verschwanden und nie wieder veröffentlicht wurden.


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