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Talantierter PASCH-NachwuchsWeltweit lernen über 14 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Ob in der Schule, der Universität oder in den Sprachkursen der Goethe-Institute. Besonders viele Deutschlerner gibt es in Osteuropa, in Russland, den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie in China.

Aktuelle Informationen rund um das Deutschlernen in den unterschiedlichsten Ländern weltweit gibt es in den Regionalausgaben der Zeitschrift vitamin de und online unter "Deutsch lernen in..." Hier finden Sie Berichte über Projekte, Sprach- und Kulturangebote der deutschen Kulturmittler vor Ort.

vitamin de - Regionalausgaben gibt es derzeit für folgende Länder und Regionen:

Belarus • China • Russland • Südwesteuropa • Ukraine • Zentralasien


Tierschutz

Belarus und Deutschland

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Belarus

vde70 Regio Belarus SeiteIV Tierschutz Gruppenbild ZooChanceIn Deutschland kümmern sich rund 1500 Tierschutzvereine und 1000 Tierheime um ausgesetzte Katzen und Hunde. Die Tiere werden gepflegt und an neue Besitzer vermittelt. In Minsk setzen sich Organisationen wie Zoo-Chance und Egida für diesen Zweck ein. Noch gibt es in Belarus aber nur wenige derartige Vereine.

Hunde und Katzen sind die populärsten Haustiere in Deutschland. In deutschen Haushalten gibt es fast zwölf Millionen Katzen und sieben Millionen Hunde. Allerdings leben auch zwei Millionen Tiere als Streuner auf den Straßen. Sie wurden ausgesetzt oder sind entlaufen. Über Jahrtausende wurden Hunde und Katzen an die menschliche Gesellschaft gewöhnt. Jetzt können sie ohne Pflege nicht mehr überleben. Streunende Tiere sind oft hungrig und krank. Hilfsorganisationen in Deutschland verarzten und pflegen die Tiere und vermitteln sie an ein neues Zuhause. Durch Kastrationen soll die Zahl der Straßenhunde und -katzen gesenkt werden. Denn schon nach sechs Monaten kann das niedliche Kätzchen von der Straße selbst Junge werfen.


Ales Rasanau

Lyrik aus Belarus

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Belarus

Ales Rasanau bei einer Lesung in der Galerie U in Minsk Foto Goethe Institut MinskAles Rasanau gilt im Ausland als wichtigster belarussischer Dichter der Gegenwart. Seine Werke werden in über 20 Sprachen übersetzt, er erhält Preise und Stipendien. In Belarus selbst ist der 1947 geborene Autor weniger bekannt. In der Aufzählung großer belarussischer Literaten sollte er aber unbedingt erwähnt werden.

Spricht man über große belarussische Dichter, so fallen Namen wie Janka Kupala (1882 – 1942) oder Jakub Kolas (1882 – 1956). Diese beiden Autoren zählen zu den Klassikern der belarussischen Literatur und ihre Werke gelten als nationales Kulturgut. Im Ausland sind sie hingegen weniger bekannt. Bei Ales Rasanau verhält es sich genau umgekehrt: Während Rasanau in Belarus nur dem literarisch interessierten Publikum bekannt ist, werden seine Werke in den deutschsprachigen Ländern, in Polen oder Litauen übersetzt und verlegt. Kürzlich wurde ihm der Orden für Verdienste in der Kulturarbeit der Republik Litauen verliehen.


Vorurteile abbauen

Zwischen China und Deutschland

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe China

Strittmatter Li Wei Pieper VerlagKai Strittmatter ist deutscher Buchautor und Journalist. Er arbeitet als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Peking. Die Deutschabteilung der Pädagogischen Hochschule Mianyang lud ihn im März 2016 zu einem Podiumsgespräch ein. Dort sprach Strittmatter mit Deutschlernern über die Unterschiede zwischen China und Deutschland und darüber, wie wichtig es ist, Vorurteile zu hinterfragen.

Kai Strittmatter studierte in China und berichtete später als Korrespondent aus dem Reich der Mitte. Von seinen vielfältigen Eindrücken erzählte er den Studenten in Mianyang. Was denken Deutsche über Chinesen und umgekehrt? Zwischen den beiden Ländern gebe es viele Vorurteile, meint der Journalist. Er schreibe, um diese Vorurteile abzubauen. Ein Beispiel dafür ist sein Bericht über das Hundefleischfest in der südchinesischen Stadt Yulin.


Auf nach Deutschland

Deutschlerner im Reisefieber

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe China

Die Stipendiaten lernen sich bei einer Autogrammjagd kennenAnfang August lud das Goethe-Institut China Schüler der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) zu einem Seminar nach Peking ein. Die 90 Deutschlerner wurden auf ihre internationalen Sommerkurse in Deutschland vorbereitet. Am nächsten Tag ging die Reise schon los. Die Schüler Qiaolin Yan aus Guangzhou, Hanwen Zhang aus Schanghai und Qicheng Xiong aus Ningbo erzählen von ihren Seminareindrücken und ihrem Deutschlandaufenthalt.

Warum lernt ihr eigentlich Deutsch?

Qiaolin: Ich lerne Deutsch, weil ich die Sprache nützlich und interessant finde. Außerdem interessiere ich mich sehr für deutsche Technologien und deutsche Musik.

Qicheng: Mir gefallen besonders die Landschaften und die Mentalität der Menschen in Deutschland. Deutsch ist außerdem eine sehr praktische Sprache. Sie wird in vielen Ländern der Europäischen Union gesprochen.


Deutsch: die erste Zweite

Pflichtfremdsprache Deutsch etablieren

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Russland

Eco konferencia 11 04 2015 HR 37Dr. Anne Renate Schönhagen leitet die Spracharbeit am Goethe-Institut Moskau und in der Region Osteuropa/Zentralasien. Mit dem Projekt „Deutsch: die erste Zweite“ unterstützt das Goethe-Institut die russischen Bildungseinrichtungen in ihrem Bestreben, Deutsch als zweite Pflichtfremdsprache zu etablieren. Über die Ziele des Projekts berichtet Frau Schönhagen in vitamin de.

Wie ist die Idee für „Deutsch: die erste Zweite“ entstanden?

Das war eine Reaktion auf die Ankündigung des russischen Bildungsministeriums, innerhalb der nächsten fünf Jahre eine zweite Fremdsprache an russischen Schulen verbindlich einzuführen. Wenn Jugendliche mit Deutsch als zweiter Fremdsprache beginnen, haben sie durch das Lernen der ersten schon ein Bewusstsein für Fremdsprachen entwickelt. Sie können das lateinische Alphabet und orientieren sich schneller und effektiver in der deutschen Sprache. Der Name „Deutsch: die erste Zweite“ ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Wir arbeiten daran, dass Deutsch die erste zweite Fremdsprache in Russland wird.


Der Lokomotivbau

Ein Science Slam in Rostow am Don   

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Russland

Ricardo Kunath Foto Alina SawitzkayaIm Mai fand in Rostow am Don der erste deutsch-russische Science Slam statt. Unter den Teilnehmern war auch Ricardo Kunath. Er ist Schüler des Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasiums in der sächsischen Stadt Kamenz. Der 18-Jährige erzählt von seiner Reise und seinem Vortrag über deutsche und sowjetische Lokomotiven. 

Welche Erwartungen hattest du vor der Reise?

In Russland war ich schon zum fünften Mal. Auch Rostow kannte ich von einem Schüleraustausch, aber ich war lange nicht mehr dort gewesen. Ich war neugierig, ob sich die Stadt verändert hatte. Mit dem Science Slam wollte ich mich einer neuen Herausforderung stellen.


Umweltbildung und Sprache

Fortbildung für russische Deutschlehrkräfte

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Russland

IDO 09411Ende August fand im Goethe-Institut Sankt Petersburg eine Fortbildung für Deutschlehrkräfte statt. Ziel war es, ihre Kenntnisse im Bereich „Content and Language Integrated Learning“ (CLIL) zu vertiefen und sie auf den Wettbewerb „Umwelt macht Schule“ vorzubereiten.

Die Methodik und Didaktik des CLIL-Unterrichts möchte Fach- und Sprachunterricht miteinander verbinden. Bei der Fortbildung in Sankt Petersburg wurden diese Aspekte am Beispiel von Umweltbildung und Sprachunterricht verknüpft. Dazu hatte Herr Magister Wilhelm Linder von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien die Seminarleitung übernommen. Er stellte das UNESCO-Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vor. Zudem zeigte er, dass konkrete Umweltfragen wie Abfall oder Wasserverschmutzung im Schulunterricht oder in Schulprojekten sehr gut für die Fremdsprache Deutsch genutzt werden können.


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