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Talantierter PASCH-NachwuchsWeltweit lernen über 14 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Ob in der Schule, der Universität oder in den Sprachkursen der Goethe-Institute. Besonders viele Deutschlerner gibt es in Osteuropa, in Russland, den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie in China.

Aktuelle Informationen rund um das Deutschlernen in den unterschiedlichsten Ländern weltweit gibt es in den Regionalausgaben der Zeitschrift vitamin de und online unter "Deutsch lernen in..." Hier finden Sie Berichte über Projekte, Sprach- und Kulturangebote der deutschen Kulturmittler vor Ort.

vitamin de - Regionalausgaben gibt es derzeit für folgende Länder und Regionen:

Belarus • China • Russland • Südwesteuropa • Ukraine • Zentralasien


Alternative Energiequellen

Grüne Energie in Belarus

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Belarus

Windkraftanlage in Belarus Foto Varpahvich Molodechno1Das Thema „Erneuerbare Energien“ wird immer aktueller. In Belarus haben sich Schüler von Schulen, die Teil der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) sind, mit dem Thema auseinandergesetzt. Auszüge ihrer Texte sind in vitamin de abgedruckt.

Der Homo sapiens legte einen langen Weg vom ersten Lagerfeuer bis zu den Atomkraftwerken zurück. Er erschloss Ressourcen wie Kohle, Erdöl oder Gas und nutzt seit 4 000 Jahren Windenergie. Heute sind in Belarus etwa 100 Windkraftanlagen registriert, weitere sind geplant. Der erste Windpark wurde 2016 im Bezirk Nowogrudok im Gebiet Grodno fertiggestellt. Die Kapazität von sechs Windrädern mit insgesamt 9 Megawatt reicht aus, um den Tagesbedarf von circa 300 Haushalten mittlerer Größe zu decken. Die Windenergie hat viele Vorteile: Die Betriebskosten sind gering, der Personalaufwand ist klein und die Kosten für Brennstoffe entfallen. In 20 Jahren werden circa 29 Tausend Tonnen Kohle oder 92 Tausend Barrel Erdöl eingespart.

Darja Lebedewa, Mittelschule Nr. 20, Orscha


Gemeinsam die Zukunft verändern

Schüler als Umweltbotschafter

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe China

Schülerausflug auf die Insel Chongming DaoIm Oktober 2016 wurde in der Deutschen Botschaft in Peking das Youth Environment Ambassador Action & Education Program (YEAAEP) feierlich eröffnet. Das Programm bietet Schülern die Möglichkeit, einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz zu leisten.

Das Programm YEAAEP wurde von der Volkswagen (China) Investment Company Limited und dem Goethe-Institut China organisiert. Es richtet sich an Schüler von Schulen, die Partner der vom Goethe-Institut im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) betreuten Schulen sind. Sie können zu Umweltbotschaftern werden und so zum Schutz der Umwelt beitragen. Ziel des Programms ist es, eine nachhaltige Sensibilisierung für die Themen „Umwelt“ und „Naturschutz“ zu erreichen. Insgesamt nehmen 24 von 80 PASCH-Schulen in China an diesem Programm teil.


Bildung mit Europa

Winterakademie in Kasan

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Russland

Winterakademie Foto GI MoskauAnfang Dezember 2016 fand in der Kasaner Föderalen Universität die Winterakademie „Bildung mit Europa“ des Goethe-Instituts statt. Die Veranstaltung richtete sich an junge Führungskräfte in Bildungseinrichtungen. Drei Tage beschäftigten sich 43 Teilnehmer mit verschiedenen Aspekten der internationalen Zusammenarbeit im Bildungsbereich.

Die Teilnehmer aus Deutschland, Georgien, der Ukraine und Russland befassten sich mit der Frage, wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinaus funktionieren kann. Dafür tauschten sie ihre Erfahrungen in der Bildungskooperation aus und sammelten Erfolgsrezepte für eine gelungene grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die Ergebnisse der Winterakademie wurden in den „Kasaner Empfehlungen“ dokumentiert. Sie halten fest, wie eine erfolgreiche Bildungskooperation aussehen sollte. Dieser Schwerpunkt wurde ergänzt durch das Thema des Weltaktionsprogramms der UNESCO „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE). Das Programm soll den Teilnehmern helfen, zukunftsfähig zu denken und zu handeln.


Bei der Deutschen Welle

Ein Praktikum als Journalistin

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Russland

Anastasija Komarowa im FernsehstudioAuf dem Gebäude der Deutschen Welle (DW) in der Stadt Bonn steht die Aufschrift „Made for minds“. Diese Worte begleiteten Anastasija Komarowa einige Wochen lang. Die 18-Jährige aus Ulan-Ude absolvierte beim Auslandssender DW ein Praktikum. In vitamin de erzählt sie davon.

Erst hatte ich Angst, in diesem großen Medienhaus als kleiner Praktikant verloren zu gehen. Aber diese Sorge war ganz unbegründet. Alles klappte wunderbar. Gleich am ersten Tag lernte ich die Redaktion kennen. Bei einem Einführungskurs für Praktikanten traf ich wunderbare Journalisten aus ganz unterschiedlichen Agenturen. Darunter waren deutsche, englische und auch afrikanische.


Für eine bessere Zukunft

Umweltcamp „Your planet - you plan it!“

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Südwesteuropa

Bau eines FilterfischesDas Goethe-Institut Paris und die Europäische Akademie Otzenhausen (EAO) luden im Oktober 2016 Jugendliche aus Südwesteuropa zum Umweltcamp „Your planet – You plan it!“ ins Bundesland Saarland ein. Die Teilnehmer Elisa Coattrieux und Alejandro Castillejo berichten von ihren Eindrücken.

Kreative, innovative und nachhaltige Umweltprojekte zu entwerfen, war das Ziel von 50 Schülern aus Deutschland, Belgien, Spanien, Frankreich, Italien und Portugal. Deshalb kamen wir zum Umweltcamp nach Deutschland. Für uns war es toll, Jugendliche verschiedener Nationalitäten kennenzulernen, sich mit ihnen zu unterhalten und zusammen Spaß zu haben. Die Stimmung im Camp war von Anfang an gut. Im Jugendraum konnten wir Billard, Tischtennis und Tischfußball spielen oder Musik hören. Die entspannte Atmosphäre motivierte uns, an unseren Deutschkenntnissen zu arbeiten. Wir versuchten so viel wie möglich Deutsch zu sprechen.


Mein Traumberuf

Ein Videowettbewerb

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Ukraine

Siegerin Anastasiia Djachkowa aus Charkiw Foto privatDas Goethe-Institut Ukraine organisierte im letzten Jahr unter Berufsschülern den Videowettbewerb „Mein Beruf – der beste“. Die Teilnehmer erstellten Kurzfilme, in denen sie ihren Traumberuf vorstellten. Anastasiia Djachkowa aus Charkiw gewann den ersten Platz. Im Interview erzählt sie, warum sie Pharmazeutin werden will.

Wie bist du auf die Idee gekommen, am Wettbewerb teilzunehmen?

Deutsch und Pharmazie machen mir sehr viel Spaß. Meine Deutschlehrerin hat mir von dem Wettbewerb erzählt. Die Idee gefiel mir gleich. Nur wenige Leute wissen, was ein Pharmazeut eigentlich macht. Ich wollte meine Begeisterung für diesen Beruf mit anderen teilen. Pharmazie ist keineswegs langweilig oder kompliziert. Ein Pharmazeut ist nicht nur jemand, der Arzneien verkauſt. Oft ist er es, der festlegt, welche Medikamente bei welchen Erkrankungen eingenommen werden können. Pharmazie spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten.


Meine Heimat Kirgisistan

Zusammenleben verschiedener Ethnien

vitamin de Ausgabe Nr. 72, Regionalausgabe Zentralasien

Minderheit Foto Yves Tauschwitz DAADAnfang Dezember 2016 hat an der Kirgisischen Staatlichen Technischen Razzakow-Universität in Bischkek ein Seminar zum Thema „Das Zusammenleben von Kirgisen, Deutschen und anderen Ethnien in Kirgisistan“ stattgefunden. Es wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziert.

In Kirgisistan leben heute Repräsentanten von mehr als 29 verschiedenen ethnischen Gruppen. Neben Kirgisen sind das vor allem Usbeken und Russen. Im Zusammenleben der verschiedenen Kulturen kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten und Differenzen. Die Regierung stärkt die Stellung der kirgisischen Sprache und Kultur. Vertreter der Minderheiten, die das Kirgisische nicht beherrschen, haben dadurch oft Probleme. Eine Woche lang versuchten sich 15 Studierende verschiedenster Fachrichtungen aus den Städten Osch und Bischkek als Anthropologen.


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