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Talantierter PASCH-NachwuchsWeltweit lernen über 14 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Ob in der Schule, der Universität oder in den Sprachkursen der Goethe-Institute. Besonders viele Deutschlerner gibt es in Osteuropa, in Russland, den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie in China.

Aktuelle Informationen rund um das Deutschlernen in den unterschiedlichsten Ländern weltweit gibt es in den Regionalausgaben der Zeitschrift vitamin de und online unter "Deutsch lernen in..." Hier finden Sie Berichte über Projekte, Sprach- und Kulturangebote der deutschen Kulturmittler vor Ort.

vitamin de - Regionalausgaben gibt es derzeit für folgende Länder und Regionen:

Belarus • China • Russland • Südwesteuropa • Ukraine • Zentralasien


Internationale Deutschlehrertagung

Deutsch als Fremd- und Zweitsprache stärken

20430031 557900694333906 5994746098376561075 nVon 31. Juli bis 4. August 2017 trafen Deutschlehrer aus aller Welt in der Stadt Freiburg im Üechtland (französisch: Fribourg) zusammen. In dem deutsch- und französischsprachigen Kanton fand die Internationale Deutschlehrertagung (IDT) statt. In einer abschließenden Resolution plädierten die Deutschlehrer für eine Stärkung und Weiterentwicklung von Deutsch als Fremd- und Zweitsprache.


Deutsch in Belarus

Ein Experte für Unterricht

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Belarus

RajkoLassonczyk Foto GI Minsk kleinaufgehelltRajko Lassonczyk aus Thüringen lebte 13 Jahre lang in Belarus. Er arbeitete als Lektor bei der Robert Bosch Stiftung und beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), bevor er Experte für Unterricht am Goethe-Institut Minsk wurde. Im Interview erzählt der 42-Jährige von seiner Arbeit.

Wie sind Sie in Belarus gelandet?

Ich hatte mich 2004 als Lektor der Robert Bosch Stiftung in Polen, Rumänien und Russland beworben. Dann wurde mir eine neu eröffnete Lektoratsstelle in Vitebsk in Belarus angeboten. Ich wusste von Belarus damals kaum etwas. Das Angebot konnte ich aber nicht ausschlagen. Später arbeitete ich beim DAAD in Grodno und 2011 wurde ich Experte für Unterricht am Goethe-Institut Minsk.


Ein Vogel auf Reisen

Projektorientiert Deutsch lernen

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe China

Geschenke der Hui Wen Schule in Taiwan Kopie kleinDer Papagei „PASCHi“ ist das Maskottchen der vom Goethe-Institut betreuten Schulen der Partnerschulinitiative (PASCH) in Ostasien. Die Handpuppe soll Schüler und Lehrkräfte motivieren, Deutsch als Fremdsprache (DaF) projektorientiert zu lernen.

„PASCHi“ heißt der sympathische Papagei, den zwei Schülerinnen aus Taiwan anlässlich eines Designwettbewerbs entworfen haben. Das Goethe-Institut ließ von dem gelben Papagei eine Handpuppe produzieren. Bis Dezember besucht der Papagei 27 Schulen in Festland China, Hongkong, Taiwan, in der Mongolei, in Korea und in Japan. Die Handpuppe „spricht“ mit den Schülern nicht nur Deutsch, sondern bringt auch Ideen für den projektorientierten DaF-Unterricht mit.


Gemeinsam für die Umwelt

Umweltjugendkonferenz in Berlin

Bild SeiteII Gruppenfoto KleinFür den Wettbewerb „Umwelt macht Schule: denken, forschen, handeln!“ reichten Schüler von Osteuropa bis Afrika Projekte zu den Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein. 18 der über 200 Projekte wurden im April 2017 bei der dritten Internationalen Umweltjugendkonferenz in Berlin präsentiert.

Umweltschutz braucht Bewusstsein und Know-how. Deshalb ist es wichtig, schon Schüler dafür zu sensibilisieren. Aus diesem Grund organisiert das Goethe-Institut in der Region Osteuropa/Zentralasien das Projekt „Umwelt macht Schule“. Es verbindet Naturwissenschaften mit dem Erlernen von Fremdsprachen. Das nennt man „Content and language integrated learning“ (CLIL). Fächer wie Ökologie oder Chemie werden auf Deutsch unterrichtet. Die Schüler lernen so früher flüssig zu sprechen und sich über komplexe Sachverhalte auszutauschen. Für den Wettbewerb „Umwelt macht Schule“ erarbeiteten die Schüler Umweltprojekte auf Deutsch.


Ein neues Leben

Theaterstücke über einen neuen Anfang

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Südwesteuropa

Aufmacher Portg.Gruppe Die anderen und ich kleinAnfang Mai fand das dritte Europäische Schülertheaterfestival der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Berlin statt. Alba Siguero Lizano aus Spanien und Manon Powell aus Frankreich berichten über das Festival „Ein neues Leben“ im Berliner „JugendKulturZentrum PUMPE“.

Viele Menschen flüchten vor Krieg und Zerstörung nach Europa. Dort werden sie mit Mitgefühl empfangen, begegnen aber auch Ausgrenzung. Einmal angekommen, fragen sich viele: Haben sich die Strapazen wirklich gelohnt? Warum sehen Millionen von Menschen in der Flucht die letzte Chance auf ein besseres Leben? Wie fühlen sich die Neuankömmlinge bei uns in Europa? Und was können wir gemeinsam tun, um ihnen die Eingewöhnung in einem für sie fremden Land zu erleichtern? Darüber haben sich PASCH-Schüler aus Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland Gedanken gemacht.


17 Tage, drei Städte, Tausend Erlebnisse

Die Go-East-Sommerschule

IMG 5263kleinVon 24. August bis 10. September nahmen 18 Studierende aus Deutschland, Belarus, Moldau und der Ukraine an der Go-East-Sommerschule unter dem Motto „Identitätsgestaltung: Ich und meine Umwelt“ teil. Die Sommerschule fand in Kiew, Charkiw und Odessa statt. Für ihre Durchführung zeichnete sich Cédric Reichel verantwortlich. Er ist Lektor des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD). Die Sommerschule wurde im Rahmen der Go-East-Initiative des DAAD finanziell unterstützt.

Zwei Tage sammelten die Studierenden aus Deutschland in Kiew erste Eindrücke. Sie besuchten den deutschen Rednerclub, die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag und einen Crashkurs in Russisch und Ukrainisch. Am 26. August trafen sie dann in Charkiw auf die restlichen zehn Teilnehmer aus Belarus, Moldau und der Ukraine. Während des zehntägigen Aufenthalts in Charkiw wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Im Zentrum stand immer die Frage nach der „Identität“, zum Beispiel der Identität als Gruppe im Gegensatz zur Identität des Einzelnen innerhalb der Gruppe. Ein Workshop zum Thema „Storytelling“ beschäftigte sich mit den Fragen: Woher komme ich? Wer bin ich? Besonders begeistert waren die Teilnehmer von einem gemeinsamen ukrainischen Kochabend: Gekocht wurde eine vegetarische Variante der kalten Suppe Okroschka, die Teigtaschen Wareniki und als Nachtisch Syrniki, gebratene Klöße aus Quarkteig.


Flüchtlinge damals und heute

Internationales Filmprojekt

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Ukraine

2017.04.25 Riwne Fluchtlingsprojekt Interview FotoGlocalFilms IMG 5294 Kopie kleinDas Goethe-Institut Ukraine führt im Frühjahr, Sommer und Herbst 2017 das Filmprojekt „Flüchtlinge – damals und heute“ durch. Schüler aus Polen, der Ukraine und Deutschland trafen sich vom 23. bis 28. April in der Stadt Riwne, um Filmbeiträge zu historischen und gegenwärtigen Flüchtlingsbewegungen zu erarbeiten.

Wie schnell eine spannende Woche vorübergehen kann, erfuhren die 21 Schüler, die sich für das Filmprojekt „Flüchtlinge – damals und heute“ an zwei Schulen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Riwne trafen. Die Dokumentarfilmerinnen Kerstin Rickermann und Silke Beller von „Glocal Films“ in London leisteten technische Unterstützung bei der Umsetzung. Die inhaltliche Betreuung übernahm Georg Genoux, Regisseur und Initiator des „Theatre of Displaced People“ in Kiew.


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