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Auf nach Deutschland

Deutschlerner im Reisefieber

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe China

Die Stipendiaten lernen sich bei einer Autogrammjagd kennenAnfang August lud das Goethe-Institut China Schüler der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) zu einem Seminar nach Peking ein. Die 90 Deutschlerner wurden auf ihre internationalen Sommerkurse in Deutschland vorbereitet. Am nächsten Tag ging die Reise schon los. Die Schüler Qiaolin Yan aus Guangzhou, Hanwen Zhang aus Schanghai und Qicheng Xiong aus Ningbo erzählen von ihren Seminareindrücken und ihrem Deutschlandaufenthalt.

Warum lernt ihr eigentlich Deutsch?

Qiaolin: Ich lerne Deutsch, weil ich die Sprache nützlich und interessant finde. Außerdem interessiere ich mich sehr für deutsche Technologien und deutsche Musik.

Qicheng: Mir gefallen besonders die Landschaften und die Mentalität der Menschen in Deutschland. Deutsch ist außerdem eine sehr praktische Sprache. Sie wird in vielen Ländern der Europäischen Union gesprochen.


Vorurteile abbauen

Zwischen China und Deutschland

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe China

Strittmatter Li Wei Pieper VerlagKai Strittmatter ist deutscher Buchautor und Journalist. Er arbeitet als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Peking. Die Deutschabteilung der Pädagogischen Hochschule Mianyang lud ihn im März 2016 zu einem Podiumsgespräch ein. Dort sprach Strittmatter mit Deutschlernern über die Unterschiede zwischen China und Deutschland und darüber, wie wichtig es ist, Vorurteile zu hinterfragen.

Kai Strittmatter studierte in China und berichtete später als Korrespondent aus dem Reich der Mitte. Von seinen vielfältigen Eindrücken erzählte er den Studenten in Mianyang. Was denken Deutsche über Chinesen und umgekehrt? Zwischen den beiden Ländern gebe es viele Vorurteile, meint der Journalist. Er schreibe, um diese Vorurteile abzubauen. Ein Beispiel dafür ist sein Bericht über das Hundefleischfest in der südchinesischen Stadt Yulin.


In 80 Tagen um die Welt

Ein Comicprojekt

vitamin de Ausgabe Nr. 69, Regionalausgabe China

DSC 2243 kleinDer französische Schriftsteller Jules Verne schrieb im Jahr 1873 den Abenteuerroman "In 80 Tagen um die Welt". Deutschschüler der Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) machen seit dem Sommer 2015 aus dieser Geschichte einen Comic. Das Goethe-Institut organisiert das Projekt.

Der Roman "In 80 Tagen um die Welt" erzählt die abenteuerliche Weltreise des englischen Gentleman Phileas Fogg und seines französischen Dieners Jean Passepartout. Die Handlung wurde bereits verfilmt, als Theater und Musical inszeniert und als Hörbuch veröffentlicht. Einen Comic dazu gab es bisher nicht. Dieser entsteht nun in Zusammenarbeit von PASCH-Schülern aus 19 verschiedenen Ländern. Deutschlerner aus Amerika, Asien und Europa zeichnen und schreiben in ihren Ländern für das Comicprojekt. Im März reiste die deutsche Kinderbuchautorin und Illustratorin Kitty Kahane zu einem Workshop nach China, um die chinesischen Schüler bei ihrer Arbeit zu unterstützen.


Mathematik zum Anfassen

Eine interaktive Ausstellung

vitamin de Ausgabe 68, Regionalausgabe China

IMG 20151011 111521Das Goethe-Institut veranstaltet zusammen mit dem Mathematikum der Stadt Gießen die interaktive Ausstellung „Mathematik zum Anfassen”. Im Sommer 2015 waren die Exponate in Chongqing zu sehen. Malte Wehner ist Kulturfreiwilliger am Goethe-Sprachlernzentrum (SLZ) der Stadt. Er besuchte die Ausstellung und berichtet von seinen Eindrücken.

Familien drängen sich um Würfelbecher, Studenten diskutieren wild durcheinander und zerbrechen sich den Kopf, wie sie das vor ihnen liegende mathematische Problem in Form von Pyramiden, Türmen und Quadraten lösen können. Mathematik ist eigentlich doch viel zu schwer, oder? Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen” im Chongqinger Museum für Technik und Wissenschaften beweist das Gegenteil.


Viel los in Qindao

Veranstaltungen rund um Deutsch

vitamin de Ausgabe 67, Regionalausgabe China

A1 Stufe interviewt Larissa Boehning fur den Unterricht Im Goethe-Sprachlernzentrum an der Qingdao-Universität sollen die Kursteilnehmenden nicht nur Deutsch lernen, sondern die Sprache auch erleben. Ein Highlight im Jahr 2015 war die europäische Kulturveranstaltung „Ni Hao Europe/哈罗欧洲“. Dazu war auch die deutsche Schriftstellerin Larissa Boehning aus Berlin angereist.

Um die deutsche Sprache für Studierende noch interessanter zu machen, bemüht sich das Goethe-Sprachlernzentrum (SLZ) an der Qingdao-Universität, viele Veranstaltungen rund um die deutsche Sprache anzubieten. Zum einen verbindet das Sprachlernzentrum den normalen Unterricht mit Projekttagen, die den Kursteilnehmenden die Möglichkeit bieten, die deutsche Kultur in Qingdao auch außerhalb des Klassenzimmers zu entdecken, zum anderen bietet das SLZ unter dem Motto „Deutsch erleben!“ ein kostenloses Rahmenprogramm mit deutschen Filmen oder Vorträgen an.


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