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Für kleine Wissenschaftler

Die deutsche Kinderuniversität

vitamin de Ausgabe 69, Regionalausgabe Russland

kinderuniAb Herbst 2016 bietet das Goethe-Institut eine deutsche digitale Kinderuni an. In einem virtuellen Lernraum können Kinder zwischen acht und elf Jahren in kurzen, kindgerechten Vorlesungen spannende wissenschaftliche Themenbereiche kennenlernen.

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig”. Dieses Zitat stammt von Albert Einstein (1879 – 1955). Für den Physiker bedeutete Wissenschaft, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und Antworten zu suchen. Kinder haben bekanntlich immer viele Warum-Fragen. Warum ist der Himmel blau? Warum gibt es Wolken? Warum kann ich Atome nicht anfassen? Kinder sind neugierig. Sie wollen die Welt entdecken und verstehen. Diese kindliche Neugierde und die Lust zu forschen, will das Goethe-Institut mit der Kinderuni aufgreifen.


Helga Paris in Sibirien

„Lächeln müssen Sie für mich nicht”

vitamin de Ausgabe Nr. 69, Regionalausgabe Russland

PlakatAm 4. Februar wurde im Wrubel-Museum in Omsk die Wanderausstellung „Helga Paris: Fotografie” eröffnet. Die Ausstellung ist ein Projekt des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) und des Goethe-Instituts Nowosibirsk. Zur Vernissage reiste die Fotografin selbst nach Sibirien.

Ramona heißt das Mädchen, das auf dem Ausstellungsplakat zu sehen ist. Mit ruhigem, ernstem Blick sieht sie direkt in die Kamera, die Hände vor dem Körper gekreuzt. Sie trägt einen langen, hochgeschnittenen Rock, eine Strickjacke. Die Fotografie entstand 1982 in einem alten Hauseingang in der Ostberliner Kollwitzstraße, die damals in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) lag. Helga Paris führt Besucher durch die Ausstellung. „Ramona sah nicht aus wie ein Kind der 1980er Jahre“, erklärt sie das Bild. „So hatte ich in diesem Alter ausgesehen, in den 1940er Jahren. Sie schien aus einer anderen Zeit zu kommen. Das hat mich sehr berührt”.


Finale der „Lesefüchse 2015”

Eine wunderschöne Woche in Berlin

vitamin de Ausgabe 68, Regionalausgabe Russland

10 FinalistenDer Wettbewerb „Lesefüchse 2015” wird im Rahmen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft” (PASCH) von der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) organisiert. Deutschschüler aus mittel- und osteuropäischen Schulen, die das Deutsche Sprachdiplom (DSD) anbieten, lesen aktuelle deutschsprachige Jugendliteratur und sprechen darüber.

Auch Anastasia Maklakova aus Irkutsk hat am Wettbewerb teilgenommen. Sie hat vier ausgewählte Bücher gelesen und mit den anderen Teilnehmern darüber diskutiert. Die 18-Jährige hat es geschafft und durfte im September 2015 zum Finale nach Berlin. Hier erzählt sie davon.


Deutsche Filme

„Als wir träumten” und „4 Könige”

vitamin de, Regionalausgabe Russland

ALS WIR TRAEUMTEN 02Alex Lys ist Hip-Hop-Musiker aus Mannheim. Ende September 2015 trat er mit dem belarussischen Rapper SP Kava in Minsk auf. Am nächsten Tag gab er ein Konzert in Orscha. In beiden Städten hatten Schüler der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) Gelegenheit, bei einem Workshop eigene Liedtexte zu schreiben und sie aufzuführen. Über sein Leben als Musiker spricht Alex Lys im Interview.

Familien drängen sich um Würfelbecher, Studenten diskutieren wild durcheinander und zerbrechen sich den Kopf, wie sie das vor ihnen liegende mathematische Problem in Form von Pyramiden, Türmen und Quadraten lösen können. Mathematik ist eigentlich doch viel zu schwer, oder? Die Ausstellung „Mathematik zum Anfassen” im Chongqinger Museum für Technik und Wissenschaften beweist das Gegenteil.


So kann man Deutsch unterrichten

Tatjana Kirsanowa aus dem Sprachlernzentrum Wladimir

vitamin de Ausgabe 67, Regionalausgabe Russland

DSC00526Tatjana Kirsanowa ist methodische Leiterin im Sprachlernzentrum (SLZ) Wladimir, das Deutschkurse und -prüfungen anbietet. Seit den Anfängen des Zentrums ist sie dabei. Die Blütezeit des SLZ im Erlangen-Haus begann 1998 mit der fachlichen Unterstützung des Goethe-Instituts in Moskau.

Tatjana kann sich noch genau an das Seminar im Moskauer Goethe-Institut erinnern: Es war 1998 und die Referentin hieß Anne Sass. Obwohl Tatjana damals schon Dozentin der Pädagogischen Universität war und Fremdsprachen unterrichtete, empfand sie das Seminar als eine Offenbarung. „So kann man arbeiten, so kann man Deutsch unterrichten“, war damals ihr Gedanke. Mit neuen Kenntnissen und neuer Motivation fuhr sie zurück nach Wladimir.


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