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In Deutschland MINT studieren

Wang Yifan und die Studienbrücke

vitamin de Ausgabe Nr. 80, Regionalausgabe China

Wang Yifan Foto privatWang Yifan aus Peking hat ein Ziel vor Augen: Er möchte nach dem Abschluss an der renommierten Mittelschule der Volksuniversität Peking direkt in Deutschland Informatik und Ingenieurwesen studieren. Das ist möglich, weil er seit 2018 als Stipendiat des Goethe-Instituts China am Programm Studienbrücke teilnimmt.

„Ich strebe ein Studium der Computational Engineering Science an der RWTH Aachen an, eine Mischung aus Mathematik, Informatik und Technik“, sagt der 18-jährige Schüler Yifan. Im Rahmen des Programms Studienbrücke hat er sich schon intensiv auf das Studium in Deutschland vorbereitet. „Den B2-Sprachkurs und das Mathematik-Modul habe ich schon abgelegt“, berichtet er. Gerade mache er das Online-Modul Informatik und den C1-Sprachkurs. „2019 muss ich dann den TestDaF und den TestAS ablegen und nehme noch an zwei interkulturellen Kursen teil“, erzählt Yifan.


Die schönste Zeit meines Lebens

Xueke bei der Deutscholympiade

vitamin de Ausgabe Nr. 79, Regionalausgabe China

Aufmacher1 Foto Goethe Institut Andree Kaiser1Schülerin Chen Xueke nahm im Juli zwei Wochen lang an der Internationalen Deutscholympiade (IDO) in Freiburg teil. Für die 17-Jährige aus der Fremdsprachenschule Wuhan war der Besuch in Baden-Württemberg die schönste Zeit ihres Lebens. In vitamin de erzählt die Chinesin von ihren Erlebnissen.

Herzlichen Glückwunsch, Xueke! Du durftest zur Internationalen Deutscholympiade nach Deutschland fahren. Was hast du gedacht, als du von deiner Teilnahme erfahren hast?
Ich war überglücklich. Jeden Tag sagte ich mir: „Oh mein Gott! Ich fliege nach Deutschland!“ Aber zur selben Zeit hatte ich viel Stress in der Schule, weil ich in diesem Jahr mein Abitur gemacht habe. In China muss man sehr viel dafür lernen. Deshalb war ich einerseits gestresst, andererseits fühlte ich die große Vorfreude auf meine Deutschlandreise. Und dann hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich zu viel von Deutschland geträumt und nicht Chemie für das Abitur gelernt habe.


Vernetzte Welten

Schüleraustausch der Zukunft

vitamin de Ausgabe Nr. 77, Regionalausgabe China

Hongkong KopieIm Oktober 2017 organisierten die Goethe-Institute in Ostasien zusammen mit dem Berliner Programm „Jugend hackt“ Workshops unter dem Titel „Vernetzte Welten“. Im Rahmen dieser Workshops entwickelten 70 Jugendliche aus Südkorea, Festlandchina, Japan, Taiwan, Hongkong, der Mongolei und Deutschland Prototypen für den Schüleraustausch der Zukunft.

Haoyu Du ist Schülerin der Experimental High School der Beijing Normal University und eine von zehn Schülern aus China, die an dem Projekt „Vernetzte Welten“ teilnahmen. Wie alle Teilnehmer lernt auch Haoyu Deutsch als Fremdsprache. Programmierkenntnisse hatte sie bislang keine. „Ich wollte das Programmieren lernen und an meinem Deutsch arbeiten“, sagt die Schülerin über ihre Motivation, an dem Projekt teilzunehmen. Die Workshops fanden in den Städten Hongkong, Tokio und Taipeh statt. Die Teilnehmer waren durch Live-Schaltungen miteinander verbunden. „Es hat Spaß gemacht, Leute kennenzulernen, die mein Interesse am Programmieren teilen“, erzählt Haoyu.


Bei der Deutscholympiade in Thailand

Schülerin Yuting Dai erzählt

vitamin de Ausgabe Nr. 75, Regionalausgabe China

Dai Yuting APDO 5 KopieYuting Dai von der Foreign Affairs School in Schanghai nahm im August an der ASEAN-Pazifik Deutscholympiade (APDO) teil. Dafür reiste die 18-Jährige, zusammen mit sechs weiteren chinesischen Schülern, nach Thailand. Bei der APDO erreichte Yuting das Teilnehmerzertifikat Gold im Sprachniveau A1. Im Interview berichtet sie von ihrer Teilnahme.

Yuting, welche Eindrücke hast du von der Olympiade?

Die Deutscholympiade war perfekt organisiert. Es gab Teilnehmer auf den Sprachniveaus A1 und A2. Die Regeln wurden genau erklärt und die Themen waren interessanter als bei anderen Wettbewerben. Die Schüler aus den anderen Ländern waren sehr kreativ. Ihre Poster und Präsentationen waren sehr schön. Auch das Freizeitangebot hat mir gefallen. Wir sind schwimmen gegangen, haben Volleyball und Badminton gespielt. Die freiwilligen Helfer haben Kinoabende mit deutschen Filmen und Karaoke organisiert.


Ein Vogel auf Reisen

Projektorientiert Deutsch lernen

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe China

Geschenke der Hui Wen Schule in Taiwan Kopie kleinDer Papagei „PASCHi“ ist das Maskottchen der vom Goethe-Institut betreuten Schulen der Partnerschulinitiative (PASCH) in Ostasien. Die Handpuppe soll Schüler und Lehrkräfte motivieren, Deutsch als Fremdsprache (DaF) projektorientiert zu lernen.

„PASCHi“ heißt der sympathische Papagei, den zwei Schülerinnen aus Taiwan anlässlich eines Designwettbewerbs entworfen haben. Das Goethe-Institut ließ von dem gelben Papagei eine Handpuppe produzieren. Bis Dezember besucht der Papagei 27 Schulen in Festland China, Hongkong, Taiwan, in der Mongolei, in Korea und in Japan. Die Handpuppe „spricht“ mit den Schülern nicht nur Deutsch, sondern bringt auch Ideen für den projektorientierten DaF-Unterricht mit.


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