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Calliope mini

Programmieren einfach lernen

vitamin de Ausgabe Nr. 78, Regionalausgabe Zentralasien

IMG 6321 KopieaMatthias Richter ist freiberuflicher Produktdesigner für Spiel- und Lernmittel. In Workshops zeigt er Schülern, wie sie mithilfe des Minicomputers „Calliope mini“ erste eigene Programme erstellen können. Im April und Mai 2018 fanden solche Workshops an Schulen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Usbekistan statt. Die Teilnehmer des akademischen Lyzeums Nr. 2 in Urgentsch stellten Matthias Richter einige Fragen.

Für wen ist der Calliope mini geeignet?

Schüler der 3. und 4. Klasse lernen mit dem Calliope mini das Programmieren. Beim Calliope sieht man die einzelnen Bauteile gut, weil er kein Gehäuse hat. Dadurch kann man die Funktionsweise des Computers leichter verstehen. In Deutschland wurde für die Programmierung auch ein kostenloses Softwareprogramm entwickelt: Open Roberta. Damit können schon 10-Jährige den Calliope programmieren. Wichtig ist, dass die Schritte spielerisch und anschaulich vermittelt werden.


Zhirenschi und Schneewittchen

Ein Comicwettbewerb in Astana

vitamin de Ausgabe Nr. 77, Regionalausgabe Zentralasien

Bild SeiteIIDaria Eremenko kann ihr Glück kaum fassen. Die Schülerin hat den Comicwettbewerb gewonnen, der gemeinsam vom Goethe-Institut und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) ausgeschrieben wurde. Anlass des Wettbewerbs war die Ausstellung über die Brüder Grimm im Nationalmuseum in Astana.

„Der Sieg kam für mich ganz unerwartet“, sagt die 12-jährige Daria. Sie ist Schülerin der 6. Klasse in der Schule Nr. 46 in Astana. Zusammen mit anderen Schülern der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) hat sie an einem Comicwettbewerb teilgenommen. Ihre ungewöhnliche Aufgabe bestand darin, ein Comic auf Deutsch zu gestalten, in dem sich eine deutsche und eine kasachische Märchenfigur begegnen.


Ihren Idolen näher

Sitoras Physikstudium in Deutschland

vitamin de Ausgabe Nr. 76, Regionalausgabe Zentralasien

Sitora in DeutschlandSitora Saparbayeva studiert seit eineinhalb Jahren Physik an der Ruhr-Universität Bochum. Vom Studium und vom Leben in Deutschland ist die Studentin aus Almaty in Kasachstan begeistert – auch wenn es am Anfang schwer war. vitamin de stellt Sitora in einem Porträt vor.

Physik ist ein besonderer Teil der Naturwissenschaft. Es ist die Wissenschaft von Isaac Newton (1643 – 1727) und Albert Einstein (1879 – 1955). Auch für Sitora Saparbayeva ist das Studium der Physik etwas Besonderes. „Ich habe mittlerweile so viel über Physik gelernt, dass ich mich meinen Idolen Newton und Einstein näher fühle“, sagt die Studentin. Das Physikstudium sei interessant, aber auch sehr schwer. Gerade das erste Semester war für Sitora mühselig. „Nach der ersten Vorlesung habe ich mir zehn dicke Bücher aus der Uni-Bibliothek ausgeliehen, um meine Bildungslücken zu schließen. Damals habe ich zwei Wochen fast keinen Schlaf bekommen und meine Augen waren rot vom Lesen in der Nacht“, erzählt die 20-Jährige. Heute fällt Sitora das Studium leichter. Sie weiß jetzt, wo genau sie alle Informationen in der Bibliothek und im Internet findet und möchte sich auf Astronomie spezialisieren.


Musik und Sprache

Musikpädagoge Sandro Jahn

vitamin de Ausgabe Nr. 76, Regionalausgabe Zentralasien

Singen AufmacherSandro Jahn ist Musikpädagoge und Gründer der „erfindenker“. Die „erfindenker“ organisieren Lehrerseminare und Schülerworkshops rund um die Themen Sprache und Musik. Gemeinsam mit Sängerin und Schauspielerin Marie-Christine Banga besuchte Sandro Jahn 2017 acht Schulen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Kasachstan. Im Interview erzählt er davon.

Warum sind Sie ausgerechnet nach Kasachstan gekommen?

Im Juli 2017 trafen wir bei der Internationalen Deutschlehrertagung (IDT) in der Schweiz PASCH-Koordinatorin Franziska Schlettig. Im Gespräch mit ihr entstand die Idee, eine Musikworkshop-Tour durch Kasachstan zu machen. Von dieser Idee waren wir sofort begeistert.


Naturwissenschaft und Technik

Sommerschule in Bischkek

vitamin de Ausgabe Nr. 75, Regionalausgabe Zentralasien

Physikunterricht1Im Juli 2017 trafen sich 54 Schüler aus Kirgisistan, Tadschikistan und Kasachstan für drei spannende und erlebnisreiche Wochen an der Technischen Universität in Bischkek. Dort fand zum neunten Mal die zentralasiatische Sommerschule für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) statt. Sie wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) sowie dem Goethe-Institut organisiert.

Die MINT-Sommerschule versteht sich als Informations- und Förderangebot für Kinder aus Schulen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH), die gerade die 10. Klasse abgeschlossen haben und nach ihrem Schulabschluss ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen möchten. Ein Höhepunkt war deshalb der deutschsprachige Mathematik- und Physikunterricht. Dafür waren zwei Dozenten des Studienkollegs Mittelhessen an der Universität Marburg angereist. Es wurden Seminare zu Themen wie Berufsorientierung, Bewerbungstraining oder Studium in Deutschland angeboten. Auch ein Firmenbesuch im lokalen Wasserkraftwerk sowie ein Ausflug ins Naturkundemuseum standen auf dem Programm. Am Nachmittag konnten die Schüler ihr Wissen in Arbeitsgemeinschaſten (AG) zu den Bereichen Elektrotechnik, Telematik, Mikroprozessoren, Webdesign und Stadtentwicklung praktisch anwenden.


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