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Naturwissenschaft und Technik

Sommerschule in Bischkek

vitamin de Ausgabe Nr. 75, Regionalausgabe Zentralasien

Physikunterricht1Im Juli 2017 trafen sich 54 Schüler aus Kirgisistan, Tadschikistan und Kasachstan für drei spannende und erlebnisreiche Wochen an der Technischen Universität in Bischkek. Dort fand zum neunten Mal die zentralasiatische Sommerschule für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) statt. Sie wurde vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) sowie dem Goethe-Institut organisiert.

Die MINT-Sommerschule versteht sich als Informations- und Förderangebot für Kinder aus Schulen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH), die gerade die 10. Klasse abgeschlossen haben und nach ihrem Schulabschluss ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium beginnen möchten. Ein Höhepunkt war deshalb der deutschsprachige Mathematik- und Physikunterricht. Dafür waren zwei Dozenten des Studienkollegs Mittelhessen an der Universität Marburg angereist. Es wurden Seminare zu Themen wie Berufsorientierung, Bewerbungstraining oder Studium in Deutschland angeboten. Auch ein Firmenbesuch im lokalen Wasserkraftwerk sowie ein Ausflug ins Naturkundemuseum standen auf dem Programm. Am Nachmittag konnten die Schüler ihr Wissen in Arbeitsgemeinschaſten (AG) zu den Bereichen Elektrotechnik, Telematik, Mikroprozessoren, Webdesign und Stadtentwicklung praktisch anwenden.


Erfahrungsaustausch in Duschanbe

Abschluss der DAAD-Hochschulsommerkurse

Duschanbe1Am 30. September 2017 fand im Büro des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe das Abschlussseminar der diesjährigen Hochschulsommerkurse in Deutschland statt. Die Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen.

Die einmonatigen Hochschulkurse finden jedes Jahr im Sommer statt. Sie sind ein Angebot deutscher Universitäten und Fachhochschulen für Studierende aus aller Welt, die ihre Deutschkenntnisse vor Ort verbessern und ein internationales Umfeld kennenlernen wollen. Durch ein Stipendium des DAAD kann ein Teil der Kosten abgedeckt werden. Beim Abschlussseminar erzählten die Teilnehmer der diesjährigen Kurse von ihren Eindrücken und teilten spannende, amüsante und auch nachdenklich stimmende Geschichten. Es wurde gestaunt und gelacht.


Schreibwerkstatt Konverter

Beiträge interessant gestalten

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Zentralasien

8kleinDas Goethe-Institut Taschkent organisierte im Mai 2017 die dreitägige Schreibwerkstatt „Konverter“. Zehn Nachwuchsjournalisten im Alter von 17 bis 25 Jahren lernten, wie man interessante und gut strukturierte Beiträge schreibt. Diese können auf dem Webportal „Konverter“ veröffentlicht werden. Teilnehmerin Ezoza Nadjimova berichtet.

Auf dem Webportal „Konverter“ teilen junge Leute aus Osteuropa und Zentralasien auf Englisch, Russisch oder Deutsch Geschichten aus ihrem Leben. Sie schreiben über das, was sie bewegt: über ihre Träume und Hoffnungen, Wünsche und Ängste, Nöte und Erfolge. So bekommen die Leser einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der jungen Autoren. Im Rahmen einer Schreibwerkstatt zeigten nun zwei erfahrene Redakteure den Nachwuchsjournalisten aus Samarkand, Fergana und Taschkent, wie sie ihren Schreibstil verbessern können.


Eine Geschichte fürs Theater

Literaturprojekt zwischen zwei Schulen

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Zentralasien

Gruppenszene Kopie kleinDie beiden Lyzeen in Urgentsch und Fergana, die zur Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) gehören, liegen im Westen und Osten Usbekistans. Das Goethe-Institut Taschkent unterstützte beide Schulen bei einem Literatur- und Theaterprojekt. Rasulbek und Azizbek berichten davon.

Wir Schüler waren begeistert, als unsere Deutschlehrerinnen uns über das Literaturprojekt zwischen unserer Mittelschule Nr. 19 in Urgentsch und dem Lyzeum „Yormozor“ in Fergana informierten. Wir sollten eine Geschichte entwickeln, die später in ein Theaterstück umgewandelt werden sollte.


Der Klimawandel und seine Folgen

Ein Videowettbewerb

vitamin de Ausgabe Nr. 73, Regionalausgabe Zentralasien

Foto Yusupbay SherdjanovLola Musaeva besucht das zweite Akademische Lyzeum in Urgentsch in Usbekistan, eine Partnerschule der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH). Im letzten Jahr hat Lola mit ihren Mitschülern an einem Videowettbewerb der Deutschen Botschaft in Taschkent zum Thema „Klimawandel“ teilgenommen und den ersten Platz belegt. Im Interview spricht die 18-Jährige über ihre Erfahrungen.

Wie hast du von dem Videowettbewerb erfahren?

Meine Mitschüler Yusupbay Sherdjanov und Rustam Rustambekov haben die Ausschreibung auf der Website der Deutschen Botschaft in Usbekistan gefunden und mir vorgeschlagen, gemeinsam an dem Wettbewerb teilzunehmen. Umweltschutz ist für uns ein wichtiges Thema. Wir achten darauf, umweltfreundlich zu leben. Die Gelegenheit, bei einem Umweltwettbewerb mitzumachen, wollten wir uns nicht entgehen lassen.


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