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Talantierter PASCH-NachwuchsWeltweit lernen über 14 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Ob in der Schule, der Universität oder in den Sprachkursen der Goethe-Institute. Besonders viele Deutschlerner gibt es in Osteuropa, in Russland, den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie in China.

Aktuelle Informationen rund um das Deutschlernen in den unterschiedlichsten Ländern weltweit gibt es in den Regionalausgaben der Zeitschrift vitamin de und online unter "Deutsch lernen in..." Hier finden Sie Berichte über Projekte, Sprach- und Kulturangebote der deutschen Kulturmittler vor Ort.

vitamin de - Regionalausgaben gibt es derzeit für folgende Länder und Regionen:

Belarus • China • Russland • Südwesteuropa • Ukraine • Zentralasien


10 Jahre PASCH in Sluzk

Ein Rückblick

vitamin de Ausgabe Nr. 77, Regionalausgabe Belarus

vde77 Belarus SeiteIV 10 Jahre PASCH MarionettenworkshopDie Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) wurde 2008 ins Leben gerufen. Im Jahr 2018 feiert sie ihr zehnjähriges Bestehen. Das Gymnasium Nr. 2 in Sluzk war von Anfang an Teil der Initiative. Die Deutschlehrerinnen Iryna Hurbo und Natallia Hrak erinnern sich an PASCH-Projekte der letzten Jahre.

Die Zahlen 2008 bis 2018 sind für die Schüler und Lehrer unseres Gymnasiums nicht einfach nur Jahreszahlen. Das sind zehn erlebnisreiche und aufregende Jahre, die wir in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Minsk verbracht haben. Das sind viele gemeinsame Projekte, Wettbewerbe, Workshops und Seminare. Das sind für die Schüler unvergessliche Begegnungen mit der deutschen Sprache und Kultur sowie für die Lehrer unzählige Möglichkeiten zur Fortbildung voller neuer Impulse für den Deutschunterricht.


Vernetzte Welten

Schüleraustausch der Zukunft

vitamin de Ausgabe Nr. 77, Regionalausgabe China

Hongkong KopieIm Oktober 2017 organisierten die Goethe-Institute in Ostasien zusammen mit dem Berliner Programm „Jugend hackt“ Workshops unter dem Titel „Vernetzte Welten“. Im Rahmen dieser Workshops entwickelten 70 Jugendliche aus Südkorea, Festlandchina, Japan, Taiwan, Hongkong, der Mongolei und Deutschland Prototypen für den Schüleraustausch der Zukunft.

Haoyu Du ist Schülerin der Experimental High School der Beijing Normal University und eine von zehn Schülern aus China, die an dem Projekt „Vernetzte Welten“ teilnahmen. Wie alle Teilnehmer lernt auch Haoyu Deutsch als Fremdsprache. Programmierkenntnisse hatte sie bislang keine. „Ich wollte das Programmieren lernen und an meinem Deutsch arbeiten“, sagt die Schülerin über ihre Motivation, an dem Projekt teilzunehmen. Die Workshops fanden in den Städten Hongkong, Tokio und Taipeh statt. Die Teilnehmer waren durch Live-Schaltungen miteinander verbunden. „Es hat Spaß gemacht, Leute kennenzulernen, die mein Interesse am Programmieren teilen“, erzählt Haoyu.


Kommunikation auf Deutsch

Der Kurs „Deutsch für Beruf und Karriere“

vitamin de Ausgabe Nr. 77, Regionalausgabe Russland

Bild1 Text1 SeiteIISeit drei Jahren fördert das Goethe-Institut Moskau in Berufs- und Fachschulen den Deutschunterricht. Mit dem Kurs „Deutsch für Beruf und Karriere“ sollen berufsbildende Fächer mit der Fremdsprache Deutsch verbunden werden. Im Unterricht gründen die Schüler eine Übungsfirma. So lernen sie Betriebswirtschaft und Berufskommunikation auf Deutsch.

„Im Deutschunterricht sind die Lernenden aktiv und arbeiten als Team in ihrer Übungsfirma“, erzählt Ljubow Solowjowa aus Kirow. Sie koordiniert das Pilotprojekt „Deutsch für Beruf und Karriere“ in der Region Kirow. Zehn Deutschlehrerinnen und über 100 Schüler aus acht Berufsschulen nehmen daran teil. „Das Projekt passt gut zu den Berufs- und Fachschulen. Es ist praxisbezogen und bietet interessante neue Arbeitsformen“, sagt die Multiplikatorin des Goethe-Instituts.


Neu im PASCH-Netzwerk

Das Lyzeum für Informationstechnologien in Dnipro

vitamin de Ausgabe Nr. 77, Regionalausgabe Ukraine

AufmacherIm Oktober 2017 wurde das Lyzeum für Informationstechnologien an der Nationalen Oles-Honchar-Universität in der ukrainischen Stadt Dnipro in das Netzwerk der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) aufgenommen. Die deutsche Sprache wird nun im Alltag der Schüler eine wichtigere Rolle spielen.

Am Lyzeum für Informationstechnologien lernen insgesamt 450 Schüler. Sie werden verstärkt in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) unterrichtet und nehmen jetzt als PASCH-Schule auch an vielen Deutschprojekten teil. Ende Oktober 2017 wurde das erste PASCH-Projekt organisiert: ein Musikworkshop mit der deutschen Band „Die Sonne“. Seitdem haben bereits viele Veranstaltungen zu Deutschland und der deutschen Sprache stattgefunden.


Zhirenschi und Schneewittchen

Ein Comicwettbewerb in Astana

vitamin de Ausgabe Nr. 77, Regionalausgabe Zentralasien

Bild SeiteIIDaria Eremenko kann ihr Glück kaum fassen. Die Schülerin hat den Comicwettbewerb gewonnen, der gemeinsam vom Goethe-Institut und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) ausgeschrieben wurde. Anlass des Wettbewerbs war die Ausstellung über die Brüder Grimm im Nationalmuseum in Astana.

„Der Sieg kam für mich ganz unerwartet“, sagt die 12-jährige Daria. Sie ist Schülerin der 6. Klasse in der Schule Nr. 46 in Astana. Zusammen mit anderen Schülern der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) hat sie an einem Comicwettbewerb teilgenommen. Ihre ungewöhnliche Aufgabe bestand darin, ein Comic auf Deutsch zu gestalten, in dem sich eine deutsche und eine kasachische Märchenfigur begegnen.


Im Dorf Zwetnopolje

Lehrerpraktikum in Sibirien

Irene Ens 1 Foto Elisaveta Graf1Irene Ens aus Siegburg bei Bonn befindet sich im Masterstudium Lehramt für Deutsch und Englisch. Im Winter 2017 absolvierte sie ein dreimonatiges Praktikum als »SCHULWÄRTS!«-Stipendiatin des Goethe-Instituts. Irene unterrichtete Deutsch an der Mittelschule im sibirischen Dorf Zwetnopolje und gestaltete Projekte zur Vermittlung von deutscher Sprache, Landeskunde und Kultur mit. Zwetnopolje heißt auch Blumenfeld, weil das Dorf 1906 von deutschen Siedlern gegründet wurde. Irene erzählt im Interview von ihrem Aufenthalt in dem russlanddeutschen Dorf.

Wieso hast du dich für Sibirien entschieden?

Ich war neugierig, wie es dort ist. Außerdem habe ich einen persönlichen Bezug: Ich wurde im Altaigebiet geboren. Als ich noch klein war, übersiedelte meine Familie nach Deutschland. Es war sehr interessant für mich, nach Sibirien zurückzukehren.


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