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Konferenz „RUSummit“

Digitalwirtschaft in Russland

Referentin auf dem Rusummit Foto Ostexperte.deAm 21. September 2018 fand in Berlin zum ersten Mal die Konferenz „RUSummit“ zur Digitalwirtschaft in Russland statt. Unternehmen und Organisationen aus Deutschland, Russland und weiteren Ländern kamen zusammen, um sich auszutauschen und neue Partner zu finden.

Zu den wichtigsten Rednern der Konferenz zählten Vertreter der russischen Suchmaschine Yandex, des Internetkonzerns Mail.Ru Group, der Deutschen Bahn, des Moskauer Innovations- und Technologiezentrums Skolkovo und des E-Commerce-Unternehmens OTTO. Auch Vertreter der Deutsch-Russischen Initiative für Digitalisierung (GRID), darunter der Russische Verband der Industrie und Unternehmer (RSPP), beteiligten sich am Programm. Eine der Schlüsselfragen auf der Konferenz lautete: Wie kann man Geschäfte in Russland in der digitalen Zeit erfolgreich machen?

Digitale Geschäfte in Russland

Im Hinblick auf die Sanktionen gegenüber Russland ist die Konferenz „RUSummit“ ein kluger Schachzug. Politische Fragen werden hintenangestellt. Stattdessen rückt die Suche nach Geschäftspartnern in den Vordergrund. Es wird in der Presse kaum thematisiert, aber Russland hat die Bedeutung der Digitalwirtschaft längst erkannt. Das Land will zwischen 2019 und 2024 für die Entwicklung der Digitalwirtschaft Gelder von bis zu 1,5 Billionen Rubel (19 Milliarden Euro) gewähren. Deutsche Unternehmen haben es in Russland allerdings nicht einfach. Das Fiskalsystem und die Gesetze Russlands verhindern produktive Geschäfte. So ist bei Google offensichtliche Werbung für medizinische Dienste verboten. Bei Yandex darf nur eingeschränkt geworben werden.

Ambitionierte deutsche Geschäftsleute

Professionellen Werbeagenturen und Beratungsfirmen gelingt es dennoch, eine Brücke zwischen Russland und Deutschland beziehungsweise Europa zu schlagen. Diese Firmen erleichtern die tägliche Arbeit der ambitionierten Geschäftsleute aus Deutschland enorm. Welche bürokratischen Hürden dabei zu bewältigen sind und was die wichtigsten Meilensteine waren, erklärten Marcel Schrepel, Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur „trust in time“, und Jürgen Bächel, Spezialist der internationalen Unternehmungsberatung „Artax Rufil Consulting“ für internationales Steuerrecht. Nach einem produktiven Tag gab es dann, wie in Russland üblich, Musik und Cocktails mit „Russian Standard“-Wodka – übrigens einer von zahlreichen am Thema interessierten Sponsoren. Die Konferenz „RUSummit“ wird nun für 2019 geplant.

Ljuba Osatiuc
Foto: Ostexperte.de (Referentin auf dem RUSummit)

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