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Datenauswertung 2.0 -
Data Science-Berater Markus Berroth

Statistiken erstellen, programmieren und künstliche Intelligenzen schaffen gehört zu den Aufgaben von Markus Berroth. In Frankfurt am Main arbeitet er als Data Science-Berater bei der Firma STATWORX GmbH. Warum er diesen Beruf wählte und wie sein Arbeitsalltag aussieht, erzählt der 28-Jährige im Interview mit vitamin de.

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Warum wolltest du Data Science-Berater werden?

Data Science, auf Deutsch Datenwissenschaft, ist eine Kombination aus Mathematik und Informationstechnik. Mir gefällt diese Kombination. Ich erstelle Statistiken und programmiere Computer so, dass sie selbst weiter lernen. Ich schaffe also künstliche Intelligenz. Außerdem hat man als Berater viel Kontakt zu Kunden. Das mag ich.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?
Es kommt drauf an, ob ich beim Kunden oder im Büro bin. An manchen Tagen besuche ich unsere Kunden. Ich stelle dem Kunden die Ergebnisse unserer Datenauswertung vor und wir setzen neue Ziele für sein Unternehmen. Das nennt man Sprintplanung. Wenn ich im Büro arbeite, sitze ich vor dem Computer und programmiere. Unser Unternehmen hat auch eine Akademie und manchmal gebe ich Schulungen. Wie man sieht, ist mein Beruf sehr vielseitig.

Was sollte man studieren, um Data Science-Berater zu werden?
Data Science ist zurzeit bei den Unternehmen sehr beliebt. Dadurch werden immer mehr Experten gebraucht. Heute kann man an fast jeder Universität Data Science studieren. Ich habe allerdings Volkswirtschaftslehre studiert. Auch meine Kollegen haben oft etwas anderes studiert wie Statistik, Informatik, Politik- oder Sozialwissenschaften. Wichtig ist nur, dass ein großer Teil des Studiums aus angewandter Statistik besteht.

Was hältst du davon, dass private Unternehmen viele Daten sammeln?
Hierzu habe ich zwei Meinungen, als Privatperson und als Datenspezialist. Als Experte will ich die größten und genauesten Daten nutzen können, um eine Frage möglichst genau zu beantworten. Mit Data Science kann man zum Beispiel die Kundenzufriedenheit verbessern oder Arbeitsabläufe ökologischer gestalten. Als Privatperson möchte ich natürlich wissen, wer meine Daten bekommt. Kritisch wird es, wenn personenbezogene Daten gesammelt, verkauft und für Marketingzwecke genutzt werden. Deshalb ist es wichtig, dass es Datenschutzgesetze gibt, die das Sammeln von Daten regeln.

Das Interview führte Daniela Todorovićová
Fotos: privat (Markus Berroth)

Datenwissenschaft
Data Science (Datenwissenschaft) ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Sie möchte aus Daten Zusammenhänge und Muster erkennen, um zum Beispiel Arbeitsprozesse in der Logistik zu verbessern oder genaue Wetterprognosen zu erstellen. Das Studium beinhaltet Mathematik, Statistik und Wissen über Informationstechnologien. Die Analyse von Daten ist für Firmen sehr wichtig geworden. Viele Experten sagen, dass Daten, oft als „Big Data“ bezeichnet, das „neue Gold“ der globalen Ökonomie sind.

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Mehr zu dieser „vitamin de” Ausgabe (Nr. 84, Frühling 2020)

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