Windsurfen und Kitesurfen
Beim Windsurfen und Kitesurfen steht man auf einem Brett (Board) im Wasser. Für beide Sportarten braucht man Wind. Beim Windsurfen ist ein Segel auf dem Board befestigt. Der Wind drückt in das Segel und das Board fährt über das Wasser. Man muss das Segel festhalten und damit das Board lenken. Beim Kitesurfen wird man von einem großen Drachen über das Wasser gezogen. Dieser Drachen heißt auf Englisch „Kite“. Der Kite fliegt in der Luft. Mit Leinen und einer Stange in der Hand kann man den Kite lenken.
Stand-up-Paddling (SUP)
Wer einen ruhigen Sport mag, für den ist SUP gut geeignet. Auch hier steht man auf einem Board im Wasser. Das Board ist groß und stabil. Das Wasser sollte ruhig sein und es darf kein starker Wind wehen. Man bewegt das Board mit einem Paddel in der Hand. So kommt man langsam vorwärts und kann die Natur genießen. Manche Menschen machen auch Yoga auf dem SUP-Board. SUP ist gut, um Gleichgewicht und Balance zu trainieren.
Wakeboarden und Wasserski
Wakeboarden ist wie Snowboarden, und Wasserski ist wie Skifahren, aber auf dem Wasser. Bei beiden Sportarten wird man von einem Motorboot oder einer Seilanlage über das Wasser gezogen. Man hält eine Leine in der Hand. Durch Verlagerung des Gewichts kann man lenken und Wellen ausweichen. Der Unterschied ist: Beim Wakeboarden steht man mit beiden Füßen auf einem Board. Beim Wasserski steht man auf zwei einzelnen Skiern. Profis können auch Tricks machen, zum Beispiel Saltos oder Grabs während der Fahrt.
Beach Water Polo
Es gibt nicht nur Sport auf dem Wasser, sondern auch im Wasser. Strandwasserball (Beach Water Polo) ist eine einfache Variante von Wasserball. Beim Wasserball spielt ein Team mit sieben Spielern. Ziel ist es, den Ball in das Tor der anderen Mannschaft zu werfen. Das Spiel findet in tiefem Wasser statt, sodass man nicht stehen kann. Beim Beach Water Polo sind die Regeln einfacher. Das Spielfeld und die
Teams sind meist kleiner. Das Wasser ist oft nicht so tief, und man kann manchmal stehen. Beach Water Polo ist gut für Anfänger, die Wasserball ausprobieren möchten.
Beachvolleyball und Beachsoccer
Es gibt auch Sport am Meer, bei dem man nicht nass wird. Zwei Beispiele sind Beachvolleyball und Beachsoccer. Beide Sportarten spielt man am Strand im Sand. Man braucht ein Team und einen Ball. Beim Beachvolleyball spielen meistens zwei gegen zwei. Das Spielfeld ist im Sand. Ziel ist es, den Ball über das Netz zu spielen und auf der anderen Seite den Boden zu treffen. Beim Beachsoccer spielt man Fußball im Sand. Das Spielfeld ist kleiner als auf einem normalen Fußballplatz. Man versucht, den Ball ins Tor zu schießen. Ein Team hat meistens vier Spieler und einen Torwart. Beide Sportarten sind anstrengend, weil man im Sand langsamer läuft.
Katamaran-Segeln
Katamaran-Segeln ist ein eher teurer Sport. Ein Katamaran ist ein Segelboot mit zwei Rümpfen nebeneinander. Dadurch ist das Boot sehr stabil und kippt nicht so leicht. Es ist auch oft schneller als andere Segelboote. Bevor man segelt, muss man viel lernen: wie man die Segel einstellt, wie der Wind weht und wie man das Boot steuert. Das lernt man zum Beispiel in einer Segelschule. Für den Sport braucht man ein Segelboot. Das macht den Sport teuer. Wichtig ist der Wind. Ohne Wind fährt das Boot nicht.
Coastal Bouldering und Klettern
Beim Coastal Bouldering klettert man draußen an der Küste auf kleinen Felsen. Man klettert ohne Sicherungsseil. Stattdessen benutzt man Matten. Diese Matten heißen Crashpads. Sie sind weich und schützen bei einem Sturz. Man kann auch an hohen Felsen an der Küste klettern. Das heißt „Sea Cliff Climbing“. Dabei klettert man mit einem Sicherungsseil. Die Felsen sind oft direkt am Meer. Wichtig ist: Diese Sportart ist gefährlich. Man sollte nur mit Erfahrung und mit guter Ausrüstung klettern.
Radfahren und Skaten
Wer keinen Sport im Wasser oder am Strand machen möchte, kann auch an der Küste Sport treiben. Man kann mit dem Fahrrad oder mit dem Skateboard fahren, zum Beispiel auf der Strandpromenade. Dabei hat man einen schönen Blick aufs Meer. Man kann ruhig fahren oder eine längere Fahrradtour machen, zum Beispiel von einem Badeort zum nächsten. Manchmal gibt es auch Skateparks in der Nähe vom Strand. Dort kann man mit dem Skateboard fahren und Tricks üben.
Daniela Todorovic´ová
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Abbildung: Kite Nichtbeförderung Frau in der Karibik, Foto JMichl, iStock-534110102
Originaltext zum Download
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