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Schreibwerkstatt Konverter

Beiträge interessant gestalten

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Zentralasien

8kleinDas Goethe-Institut Taschkent organisierte im Mai 2017 die dreitägige Schreibwerkstatt „Konverter“. Zehn Nachwuchsjournalisten im Alter von 17 bis 25 Jahren lernten, wie man interessante und gut strukturierte Beiträge schreibt. Diese können auf dem Webportal „Konverter“ veröffentlicht werden. Teilnehmerin Ezoza Nadjimova berichtet.

Auf dem Webportal „Konverter“ teilen junge Leute aus Osteuropa und Zentralasien auf Englisch, Russisch oder Deutsch Geschichten aus ihrem Leben. Sie schreiben über das, was sie bewegt: über ihre Träume und Hoffnungen, Wünsche und Ängste, Nöte und Erfolge. So bekommen die Leser einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der jungen Autoren. Im Rahmen einer Schreibwerkstatt zeigten nun zwei erfahrene Redakteure den Nachwuchsjournalisten aus Samarkand, Fergana und Taschkent, wie sie ihren Schreibstil verbessern können.

Kurz und übersichtlich

Julia Boxler arbeitet als Redakteurin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) in Almaty in Kasachstan. Leon Krenz aus Berlin war Redakteur bei „ze.tt“, einem Online-Angebot der Wochenzeitung „Die Zeit“, und arbeitet jetzt als freiberuflicher Videojournalist. Die beiden Redakteure gaben den Teilnehmern Tipps für das Erstellen der Beiträge. „Schreibt keine zu langen Texte“, rät Julia Boxler. „Das langweilt den Leser schnell.“ Und Leon
Krenz ergänzt: „Stellt euch immer die Frage: Würde ich selbst diesen Artikel lesen wollen?“ Nach einer kurzen Einführung wurden mögliche Themen besprochen und Arbeitsgruppen gebildet. Am zweiten Tag wurde recherchiert, fotografiert und geschrieben. Am Schluss präsentierten die Teilnehmer ihre Texte vor der Gruppe.

Recherche in Teamarbeit

Teilnehmerin Umarova Sevinch aus Taschkent hat mit ihrem Team über das Thema „Schwierigkeiten beim Fasten“ geschrieben. Dafür haben sie eine Umfrage unter Jugendlichen gemacht. „Eine umfassende Recherche ist für einen Beitrag ganz wichtig“, weiß die 18-Jährige jetzt. Die Anwesenheit der erfahrenen Redakteure habe Umarova sehr geholfen. „Julia und Leon haben unsere Fehler korrigiert und mir gezeigt, wie man das Bildbearbeitungsprogramm ‚Photoshop‘ nutzt“, erzählt sie. Und noch etwas nimmt sie von der Schreibwerkstatt mit: „Wir haben gelernt, im Team zu arbeiten, und sind gute Freunde geworden.“ Das Webportal „Konverter“, so Umarova, bringe die Menschen zusammen.

Eigene Texte schreiben

Was isst man in Taschkent? Wie sieht eine Wohngemeinschaſt in Kiew aus? Wovon träumen Jugendliche in Sankt Petersburg? Die Antworten auf diese und weitere Fragen findest du auf dem Webportal „Konverter“. Wenn auch du deine Geschichten oder Bilder veröffentlichen möchtest, schicke deinen Lebenslauf sowie veröffentlichte und unveröffentlichte Texte als Leseproben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Redaktion ist immer auf der Suche nach Autoren und Fotografen. Übrigens: Der Name „Konverter“ kommt aus der Informatik. Das Webportal funktioniert wie ein Konverter, der eine Datei in ein anderes Format umwandelt, ohne dabei den Inhalt zu verändern.

Ezoza Nadjimova
Foto: Ezoza Nadjimova/Goethe-Institut Usbekistan (Seminar)

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