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Spielend Russisch lernen

Anastasia und Patrick gewinnen Sprachenwettbewerb

vitamin de, Ausgabe Nr. 88, Regionalausgabe Russland

SpielszeneIm November 2020 veranstaltete das Deutsch-Russische Forum das Finale des Bundescups „Spielend Russisch lernen“. Der Sieg ging dabei an Anastasia Müller und Patrick Oppenauer aus Augsburg. In mehreren Zwischenrunden bewiesen die beiden Schüler ihre hervorragenden Russischkenntnisse und konnten auch das digitale Finale für sich entscheiden. Im Interview erzählen die 16-jährige Anastasia und der 17-jährige Patrick, wie der Wettbewerb ablief und was ihnen an der russischen Kultur gefällt.


Liebe Anastasia, lieber Patrick, herzlichen Glückwunsch zu eurem Sieg. Wie schwer war es für euch, ins Finale zu kommen?

Anastasia: Wir mussten einige Zwischenrunden gewinnen. Es gab eine schulinterne Auswahl und danach noch eine regionale Runde. Im Finale mussten wir uns dann gegen eine Mannschaft aus Rheinland-Pfalz durchsetzen.

Der Wettbewerb basiert auf einem Brettspiel. Welche Spielregeln gibt es?
Patrick: Um zu gewinnen, muss man viele Vokabelfragen richtig beantworten. Die Fragen können ganz alltägliche Dinge, aber auch den Wortschatz zur Geschichte und Kultur Russlands beinhalten. Für jede richtige Antwort gibt es einen Punkt. Man spielt immer zu zweit gegen ein anderes Team. Ein Spieler pro Mannschaft hat Russischkenntnisse, der andere nicht.

Wie lief das Finale ab? Was waren eure Aufgaben?

Anastasia: Im Finale gab es drei Spielphasen. Zuerst mussten wir russische Wörter ins Deutsche übersetzen, danach deutsche Wörter ins Russische. Dann wurde getestet, was wir während des Spiels gelernt haben: Jeder von uns musste seine jeweiligen vorherigen Fragen noch mal beantworten. Je nach Schwierigkeitsstufe mussten wir entweder einzelne Wörter oder auch ganze Sätze übersetzen.

Wie lange lernt ihr schon Russisch?

Patrick: Ich habe vor zwei Jahren angefangen. Einige Wörter kann ich verstehen, aber das Sprechen fällt mir noch schwer.
Anastasia: Meine Mutter ist russische Muttersprachlerin, durch sie habe ich Russisch gelernt. Ich kann die Sprache gut sprechen und auch verstehen. Manchmal schaue ich mir sogar russische
Filme an.

Was gefällt euch an der russischen Kultur?
Patrick: Mir gefällt die russische Literatur. Außerdem mag ich das russische Essen, besonders Blini finde ich sehr lecker.
Anastasia: Die klassische russische Literatur finde ich auch sehr spannend. Und die Geschichte Russlands. Das Essen mag ich natürlich auch sehr gern – meine Oma und meine Mutter kochen oft russische Gerichte, zum Beispiel Pelmeni.

Das Interview führte Aljona Zubarewa.

Spielend Russisch lernen

Der Bundescup „Spielend Russisch lernen“ wird vom Deutsch-Russischen Forum e. V. in Kooperation mit dem Fond Russkij Mir veranstaltet. Seit 2008 wird der Wettbewerb an Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt und soll Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise für die russische Sprache begeistern. Das Projekt wird von der GAZPROM Germania GmbH und der
Globus-Stiftung gefördert sowie von vielen weiteren Partnern unterstützt.
www.spielendrussisch.de

Fotos: Deutsch-Russisches Forum e. V. (Spielszene, Logo)

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