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Talantierter PASCH-NachwuchsWeltweit lernen über 14 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Ob in der Schule, der Universität oder in den Sprachkursen der Goethe-Institute. Besonders viele Deutschlerner gibt es in Osteuropa, in Russland, den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie in China.

Aktuelle Informationen rund um das Deutschlernen in den unterschiedlichsten Ländern weltweit gibt es in den Regionalausgaben der Zeitschrift vitamin de und online unter "Deutsch lernen in..." Hier finden Sie Berichte über Projekte, Sprach- und Kulturangebote der deutschen Kulturmittler vor Ort.

vitamin de - Regionalausgaben gibt es derzeit für folgende Länder und Regionen:

Belarus • China • Russland • Südwesteuropa • Ukraine • Zentralasien


Ein neues Leben

Theaterstücke über einen neuen Anfang

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Südwesteuropa

Aufmacher Portg.Gruppe Die anderen und ich kleinAnfang Mai fand das dritte Europäische Schülertheaterfestival der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Berlin statt. Alba Siguero Lizano aus Spanien und Manon Powell aus Frankreich berichten über das Festival „Ein neues Leben“ im Berliner „JugendKulturZentrum PUMPE“.

Viele Menschen flüchten vor Krieg und Zerstörung nach Europa. Dort werden sie mit Mitgefühl empfangen, begegnen aber auch Ausgrenzung. Einmal angekommen, fragen sich viele: Haben sich die Strapazen wirklich gelohnt? Warum sehen Millionen von Menschen in der Flucht die letzte Chance auf ein besseres Leben? Wie fühlen sich die Neuankömmlinge bei uns in Europa? Und was können wir gemeinsam tun, um ihnen die Eingewöhnung in einem für sie fremden Land zu erleichtern? Darüber haben sich PASCH-Schüler aus Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland Gedanken gemacht.


17 Tage, drei Städte, Tausend Erlebnisse

Die Go-East-Sommerschule

IMG 5263kleinVon 24. August bis 10. September nahmen 18 Studierende aus Deutschland, Belarus, Moldau und der Ukraine an der Go-East-Sommerschule unter dem Motto „Identitätsgestaltung: Ich und meine Umwelt“ teil. Die Sommerschule fand in Kiew, Charkiw und Odessa statt. Für ihre Durchführung zeichnete sich Cédric Reichel verantwortlich. Er ist Lektor des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD). Die Sommerschule wurde im Rahmen der Go-East-Initiative des DAAD finanziell unterstützt.

Zwei Tage sammelten die Studierenden aus Deutschland in Kiew erste Eindrücke. Sie besuchten den deutschen Rednerclub, die Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag und einen Crashkurs in Russisch und Ukrainisch. Am 26. August trafen sie dann in Charkiw auf die restlichen zehn Teilnehmer aus Belarus, Moldau und der Ukraine. Während des zehntägigen Aufenthalts in Charkiw wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Im Zentrum stand immer die Frage nach der „Identität“, zum Beispiel der Identität als Gruppe im Gegensatz zur Identität des Einzelnen innerhalb der Gruppe. Ein Workshop zum Thema „Storytelling“ beschäftigte sich mit den Fragen: Woher komme ich? Wer bin ich? Besonders begeistert waren die Teilnehmer von einem gemeinsamen ukrainischen Kochabend: Gekocht wurde eine vegetarische Variante der kalten Suppe Okroschka, die Teigtaschen Wareniki und als Nachtisch Syrniki, gebratene Klöße aus Quarkteig.


Flüchtlinge damals und heute

Internationales Filmprojekt

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Ukraine

2017.04.25 Riwne Fluchtlingsprojekt Interview FotoGlocalFilms IMG 5294 Kopie kleinDas Goethe-Institut Ukraine führt im Frühjahr, Sommer und Herbst 2017 das Filmprojekt „Flüchtlinge – damals und heute“ durch. Schüler aus Polen, der Ukraine und Deutschland trafen sich vom 23. bis 28. April in der Stadt Riwne, um Filmbeiträge zu historischen und gegenwärtigen Flüchtlingsbewegungen zu erarbeiten.

Wie schnell eine spannende Woche vorübergehen kann, erfuhren die 21 Schüler, die sich für das Filmprojekt „Flüchtlinge – damals und heute“ an zwei Schulen der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) in Riwne trafen. Die Dokumentarfilmerinnen Kerstin Rickermann und Silke Beller von „Glocal Films“ in London leisteten technische Unterstützung bei der Umsetzung. Die inhaltliche Betreuung übernahm Georg Genoux, Regisseur und Initiator des „Theatre of Displaced People“ in Kiew.


Erfahrungsaustausch in Duschanbe

Abschluss der DAAD-Hochschulsommerkurse

Duschanbe1Am 30. September 2017 fand im Büro des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe das Abschlussseminar der diesjährigen Hochschulsommerkurse in Deutschland statt. Die Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen.

Die einmonatigen Hochschulkurse finden jedes Jahr im Sommer statt. Sie sind ein Angebot deutscher Universitäten und Fachhochschulen für Studierende aus aller Welt, die ihre Deutschkenntnisse vor Ort verbessern und ein internationales Umfeld kennenlernen wollen. Durch ein Stipendium des DAAD kann ein Teil der Kosten abgedeckt werden. Beim Abschlussseminar erzählten die Teilnehmer der diesjährigen Kurse von ihren Eindrücken und teilten spannende, amüsante und auch nachdenklich stimmende Geschichten. Es wurde gestaunt und gelacht.


Schreibwerkstatt Konverter

Beiträge interessant gestalten

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Zentralasien

8kleinDas Goethe-Institut Taschkent organisierte im Mai 2017 die dreitägige Schreibwerkstatt „Konverter“. Zehn Nachwuchsjournalisten im Alter von 17 bis 25 Jahren lernten, wie man interessante und gut strukturierte Beiträge schreibt. Diese können auf dem Webportal „Konverter“ veröffentlicht werden. Teilnehmerin Ezoza Nadjimova berichtet.

Auf dem Webportal „Konverter“ teilen junge Leute aus Osteuropa und Zentralasien auf Englisch, Russisch oder Deutsch Geschichten aus ihrem Leben. Sie schreiben über das, was sie bewegt: über ihre Träume und Hoffnungen, Wünsche und Ängste, Nöte und Erfolge. So bekommen die Leser einen ganz persönlichen Einblick in das Leben der jungen Autoren. Im Rahmen einer Schreibwerkstatt zeigten nun zwei erfahrene Redakteure den Nachwuchsjournalisten aus Samarkand, Fergana und Taschkent, wie sie ihren Schreibstil verbessern können.


Eine Geschichte fürs Theater

Literaturprojekt zwischen zwei Schulen

vitamin de Ausgabe Nr. 74, Regionalausgabe Zentralasien

Gruppenszene Kopie kleinDie beiden Lyzeen in Urgentsch und Fergana, die zur Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) gehören, liegen im Westen und Osten Usbekistans. Das Goethe-Institut Taschkent unterstützte beide Schulen bei einem Literatur- und Theaterprojekt. Rasulbek und Azizbek berichten davon.

Wir Schüler waren begeistert, als unsere Deutschlehrerinnen uns über das Literaturprojekt zwischen unserer Mittelschule Nr. 19 in Urgentsch und dem Lyzeum „Yormozor“ in Fergana informierten. Wir sollten eine Geschichte entwickeln, die später in ein Theaterstück umgewandelt werden sollte.


Mein Familienkleinod

Erinnerungsstück einer russlanddeutschen Familie

ira1Im September 2016 schrieb das Goethe-Institut Russland den Wettbewerb „Mein Familienkleinod“ aus. Deutschlerner aus russlanddeutschen Familien waren aufgerufen, alte Fotos, Bücher, Münzen oder andere Gegenstände einzureichen und die Geschichte dazu zu erzählen. Zu gewinnen gab es eine Deutschlandreise. Irina Drigert überzeugte mit ihrem Familienkleinod, einer über 160 Jahre alten Bibel. Die 27-Jährige erzählt ihre Geschichte.

Die russische Zarin Katharina II. (1729 – 1796) hatte 1763 das sogenannte Einladungsmanifest unterschrieben. Darin lud sie deutsche Bauern und Handwerker ein, die noch unbesiedelten Gebiete ihres Reiches zu bewirtschaften. Viele folgten diesem Ruf und siedelten sich im Russischen Reich an. So war das auch bei meinen Vorfahren. Sie ließen sich im späten 19. Jahrhundert in der Stadt Nowograd-Wolinskij nieder. Das ist eine kleine Stadt in der heutigen Ukraine, im Gebiet Schitomir. Im Jahr 1941 wurde meine Familie nach Omsk in Sibirien deportiert. Man durfte nur wenige Sachen mitnehmen. Es gab ein bestimmtes Buch, das meine Familie einfach nicht zurücklassen konnte: eine alte Bibel aus dem Jahr 1856.


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