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Talantierter PASCH-NachwuchsWeltweit lernen über 14 Millionen Menschen Deutsch als Fremdsprache. Ob in der Schule, der Universität oder in den Sprachkursen der Goethe-Institute. Besonders viele Deutschlerner gibt es in Osteuropa, in Russland, den Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) sowie in China.

Aktuelle Informationen rund um das Deutschlernen in den unterschiedlichsten Ländern weltweit gibt es in den Regionalausgaben der Zeitschrift vitamin de und online unter "Deutsch lernen in..." Hier finden Sie Berichte über Projekte, Sprach- und Kulturangebote der deutschen Kulturmittler vor Ort.

vitamin de - Regionalausgaben gibt es derzeit für folgende Länder und Regionen:

Belarus • China • Russland • Südwesteuropa • Ukraine • Zentralasien


JuniorUni-Filmwettbewerb

Der originellste Clip

Filmwettbewerb JunioruniDie Nachwuchsforscher Tessa, Mira und Florian moderieren die Deutsche Digitale JuniorUniversität, die das Goethe-Institut 2018 veröffentlicht hat. Nun laden sie Schüler der 7. bis 9. Klassen in Russland und der Ukraine zu einem Filmwettbewerb ein. Gesucht sind die originellsten Clips zu den Themen Robotik, Raumfahrt, Technologien, Naturforschung, Energie und Nachhaltigkeit.


Neue Lernkulturen kennenlernen

Lehrerfortbildung in Dresden

vitamin de Ausgabe Nr. 79, Regionalausgabe Zentralasien

Ayna zweite von rechts Dresden Foto privatAyna Agajykowa ist Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache (DaF) am Azadi-Institut für Weltsprachen in Aschgabat in Turkmenistan. Im Sommer 2018 bekam sie ein Stipendium des Goethe-Instituts für einen Fortbildungskurs in Dresden. So hatte sie Gelegenheit, ihre Deutschkenntnisse aufzufrischen und neue Lehrmethoden kennenzulernen. Ayna Agajykowa erzählt von ihren Eindrücken.

Zusammen mit 18 Deutschlehrern aus aller Welt nahm ich an dem umfangreichen Programm in Dresden teil. Nette, qualifizierte Mitarbeiter und Dozenten des Instituts schufen eine angenehme Lernatmosphäre. Während meines Aufenthalts fand ich viele neue Freunde. Es ist schön, wenn Menschen mit verschiedenen Sprachen, Kulturen und Gewohnheiten zusammenkommen, um sich in ihrer Arbeit zu verbessern und zu entwickeln. Das bestätigte unsere Kursleiterin Andrea Höring. „Auch als Dozentin lernt man immer neue Lernkulturen kennen“, erzählt sie. Und das sei sehr bereichernd.


Shamkir hieß früher Annenfeld

Deutsche Dörfer in Aserbaidschan

Bild1kleinAnfang des 19. Jahrhunderts haben deutsche Siedler im Westen Aserbaidschans mehrere Dörfer gegründet. Dazu gehörte auch Annenfeld, das heute Şəmkir (Shamkir) heißt. In diesem Dorf hat die Familie Alyiew das „German Heritage Center“ gegründet. Direktorin Alina Alyiewa erzählt, wo man in Shamkir heute noch deutsche Spuren entdecken kann.

Wie viele deutsche Dörfer wurden in Aserbaidschan gegründet?
Im Jahr 1819 gründeten Siedler aus dem Königreich Württemberg auf dem Gebiet des heutigen Aserbaidschan die Siedlung Helenendorf, heute Göygöl, und etwas später Annenfeld, heute Shamkir. Es folgten Georgfeld, Aleksejewka, Grünfeld, Eichenfeld, Traubenfeld und Jelizawetinka. Insgesamt waren es acht deutsche Dörfer. Heute leben nur noch wenige Nachkommen in Aserbaidschan, weil die Deutschen 1941 nach Kasachstan deportiert wurden. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion siedelten viele nach Deutschland über oder zogen in die Hauptstadt Baku.


Deutsches Essen bei Pfaffenrots

Evgenijs deutsche Wurzeln

Evgenij Pfaffenrot Foto privatAuch wenn „Pfaffenrot“ in Russland nicht immer gleich verstanden wird: Evgenij ist stolz auf seinen deutschen Familiennamen. Denn hinter diesem Namen steht eine große und schwierige Geschichte. Der 30-Jährige erzählt davon, wie seine deutschen Vorfahren vor vielen Jahren ins Russische Kaiserreich ausgewandert sind und was von der russlanddeutschen Kultur geblieben ist.

Auf welchem Weg kamen deine Vorfahren nach Russland?
Meine Vorfahren kamen wahrscheinlich von Deutschland über Estland nach Russland. Eine alte, deutschsprachige Bibel von meiner Urgroßmutter wurde in der Stadt Reval [ab 1918 Tallinn, Anm.] gedruckt. Meine Urgroßeltern väterlicherseits haben an der Wolga gelebt, im Gebiet Saratow. Mein Urgroßvater hat als Viehzüchter gearbeitet. Sie hatten ein Blockhaus aus Holz, eine große Landwirtschaft mit Pferd und Kühen, einen Gemüsegarten und große Felder. Beide waren sehr fleißig und ordentlich. Im Jahr 1941 wurden sie nach Sibirien deportiert. Sie kamen in die Siedlung Zarizyno in der Region Kalatschinsk. Mein Vater, das zweitjüngste von sechs Kindern, wurde dort 1964 geboren. Er lebt noch heute in der Siedlung. Ich kam 1987 in Zarizyno zur Welt.


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