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Fußballerin Anja Mittag

Ihre Eindrücke von Frankreich

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Südwesteuropa

Bild1 Text1Anja Mittag Foto DFB Nina StillerAnja Mittag spielt für die deutsche Nationalmannschaft und seit 2015 für den französischen Fußballverein Paris Saint-Germain. Im Interview spricht die 31-Jährige über ihre Eindrücke von Paris und die Unterschiede zwischen Deutschland, Schweden und Frankreich.

Warum haben Sie sich entschieden, nach Paris zu gehen?

Ich hatte bereits einige Jahre in Schweden verbracht und war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Paris interessierte mich, weil dort schon Freunde von mir waren.

Welche kulturellen Unterschiede gibt es zwischen den Ländern?

Das kann man nicht verallgemeinern. Ich finde aber, dass Schweden sehr offen sind. Das liegt auch an der Sprache. In Schweden kann man sich gut auf Englisch verständigen, in Frankreich wird nicht gern Englisch gesprochen. Ich konnte noch nicht Französisch, als ich hier her kam. Der Verein organisierte uns einen Französischlehrer, aber das Erlernen ist natürlich nicht so einfach. Es ist ein langsamer Prozess.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Gastland am besten?

In Paris herrschen sehr gute Trainingsbedingungen. Außerdem habe ich hier eine sehr schöne Wohnung. Was ich vermisse, sind Drogeriemärkte. In Frankreich gibt es keinen DM oder Rossmann.

Was ist in Frankreich sonst noch anders?

Mein Trainer hier vor Ort meinte, wir Deutschen seien immer so direkt. Wenn wir nicht aufgestellt werden, fragen wir nach, warum das so ist. Die französischen Spielerinnen machen das anscheinend nicht.

Das Interview führte Dorian Kröger.
Foto: Nina Stiller/DFB (Anja Mittag)

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