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Auf nach Deutschland

Deutschlerner im Reisefieber

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe China

Die Stipendiaten lernen sich bei einer Autogrammjagd kennenAnfang August lud das Goethe-Institut China Schüler der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) zu einem Seminar nach Peking ein. Die 90 Deutschlerner wurden auf ihre internationalen Sommerkurse in Deutschland vorbereitet. Am nächsten Tag ging die Reise schon los. Die Schüler Qiaolin Yan aus Guangzhou, Hanwen Zhang aus Schanghai und Qicheng Xiong aus Ningbo berichten von ihren Eindrücken.

Warum lernt ihr eigentlich Deutsch?

Qiaolin: Ich lerne Deutsch, weil ich die Sprache nützlich und interessant finde. Außerdem interessiere ich mich sehr für deutsche Technologien und deutsche Musik.

Qicheng: Mir gefallen besonders die Landschaften und die Mentalität der Menschen in Deutschland. Deutsch ist außerdem eine sehr praktische Sprache. Sie wird in vielen Ländern der Europäischen Union gesprochen.

Welche Erwartungen habt ihr an euren Aufenthalt in Deutschland?

Hanwen: Ich freue mich auf die Begegnung mit Jugendlichen aus aller Welt. Dabei möchte ich mein Deutsch und meine sozialen Kompetenzen verbessern.
Qiaolin: Auch ich möchte mein Deutsch verbessern, neue Freundschaften schließen und interessante Erfahrungen machen.

Was nehmt ihr vom Pekinger Vorbereitungsseminar mit?

Hanwen: Das Seminar war eine schöne Gelegenheit, die anderen Stipendiaten schon vor der Reise kennenzulernen. Dadurch war das Eis gebrochen. Wir konnten uns gemeinsam vorbereiten.
Qiaolin: Uns wurde außerdem gesagt, dass wir in Deutschland ein Video zum Thema Kulturaustausch drehen sollen. Diese Idee ist für mich neu, und ich finde sie witzig. Es ist gut, dass wir mit einer konkreten Aufgabe nach Deutschland fahren. Auf den Videodreh als gemeinsame Gruppenarbeit freue ich mich.

Wie sind eure ersten Eindrücke von eurem Kursort und von euren Mitschülern?

Qiaolin: Das Wetter hier in Sankt Peter-Ording an der Nordsee ist überraschend kühl. Die Luft ist sehr frisch und die Natur ist wunderschön. Es gibt viele Möwen und andere Vogelarten. Meine Mitschüler sind sehr nett. Wir reden über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten unserer Kulturen und haben viel Spaß dabei.
Hanwen: Ja, das stimmt. Auch in unserer Gruppe in Sonnenberg im Harz hat keiner Vorurteile gegenüber anderen.
Qicheng: Und alle helfen sich gegenseitig beim Lernen und geben aufeinander acht. Das ist auch in unserer Gruppe in Hinterzarten im Schwarzwald so.

Sommerkurs in Deutschland

Das Goethe-Institut in China unterstützt gegenwärtig 80 PASCH-Schulen und hat seit 2008 rund 500 chinesische Jugendliche zu Sommerkursen nach Deutschland eingeladen. Dieses Jahr hat der Deutschlandaufenthalt der chinesischen Stipendiaten einen besonderen Anlass: Im März riefen die deutsche und die chinesische Regierung das Deutsch-Chinesische Jahr für Schüler- und Jugendaustausch aus. Ziel ist es, Jugendlichen zu ermöglichen, die Sprache und Kultur des anderen Landes hautnah zu erleben und erste Auslandserfahrungen zu sammeln.

Schulen: Partner der Zukunft (PASCH)

Die Initiative „Schulen: Partner der Zukunſt “ (PASCH) des deutschen Auswärtigen Amtes unterstützt weltweit rund 1 800 Partnerschulen bei der Einführung und Ausweitung des Deutschunterrichts. Die Initiative wird vom Goethe-Institut, der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) umgesetzt.

www.goethe.de/china/pasch

Das Interview führte Karin Benkelmann-Zhang
Foto: Goethe-Institut China (Teilnehmer)

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