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Ales Rasanau

Lyrik aus Belarus

vitamin de Ausgabe Nr. 71, Regionalausgabe Belarus

Ales Rasanau bei einer Lesung in der Galerie U in Minsk Foto Goethe Institut MinskAles Rasanau gilt im Ausland als wichtigster belarussischer Dichter der Gegenwart. Seine Werke werden in über 20 Sprachen übersetzt, er erhält Preise und Stipendien. In Belarus selbst ist der 1947 geborene Autor weniger bekannt. In der Aufzählung großer belarussischer Literaten sollte er aber unbedingt erwähnt werden.

Spricht man über große belarussische Dichter, so fallen Namen wie Janka Kupala (1882 – 1942) oder Jakub Kolas (1882 – 1956). Diese beiden Autoren zählen zu den Klassikern der belarussischen Literatur und ihre Werke gelten als nationales Kulturgut. Im Ausland sind sie hingegen weniger bekannt. Bei Ales Rasanau verhält es sich genau umgekehrt: Während Rasanau in Belarus nur dem literarisch interessierten Publikum bekannt ist, werden seine Werke in den deutschsprachigen Ländern, in Polen oder Litauen übersetzt und verlegt. Kürzlich wurde ihm der Orden für Verdienste in der Kulturarbeit der Republik Litauen verliehen.


Tierschutz

Belarus und Deutschland

vitamin de Ausgabe Nr. 70, Regionalausgabe Belarus

vde70 Regio Belarus SeiteIV Tierschutz Gruppenbild ZooChanceIn Deutschland kümmern sich rund 1500 Tierschutzvereine und 1000 Tierheime um ausgesetzte Katzen und Hunde. Die Tiere werden gepflegt und an neue Besitzer vermittelt. In Minsk setzen sich Organisationen wie Zoo-Chance und Egida für diesen Zweck ein. Noch gibt es in Belarus aber nur wenige derartige Vereine.

Hunde und Katzen sind die populärsten Haustiere in Deutschland. In deutschen Haushalten gibt es fast zwölf Millionen Katzen und sieben Millionen Hunde. Allerdings leben auch zwei Millionen Tiere als Streuner auf den Straßen. Sie wurden ausgesetzt oder sind entlaufen. Über Jahrtausende wurden Hunde und Katzen an die menschliche Gesellschaft gewöhnt. Jetzt können sie ohne Pflege nicht mehr überleben. Streunende Tiere sind oft hungrig und krank. Hilfsorganisationen in Deutschland verarzten und pflegen die Tiere und vermitteln sie an ein neues Zuhause. Durch Kastrationen soll die Zahl der Straßenhunde und -katzen gesenkt werden. Denn schon nach sechs Monaten kann das niedliche Kätzchen von der Straße selbst Junge werfen.


Berlin entdecken

Eine Stadt mit vielen Gesichtern

vitamin de Ausgabe 69, Regionalausgabe Belarus

Teilnehmer vor dem Bundestag Emiliya ZashchukIm Oktober 2015 reisten Schüler von Gymnasien in Minsk und Brest für eine Woche in die deutsche Hauptstadt Berlin. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften erforschten sie die Stadt und versuchten zu ergründen, was von der Teilung Berlins in Ost und West heute noch geblieben ist.

Projekte im Bildungsbereich sind in Belarus eher selten. Dass sie aber möglich sind, zeigten vier Gymnasien, die Teil des Netzwerks „Schulen: Partner der Zukunft” (PASCH) sind. 20 Schüler und vier Lehrkräfte der Gymnasien Nr. 20 und Nr. 24 in Minsk sowie der Mittelschulen Nr. 73 in Minsk und Nr. 7 in Brest gingen in der deutschen Hauptstadt auf Entdeckungstour. Das Projekt wurde aus Mitteln der Östlichen Partnerschaft finanziert.


Großartige Stimmung

Hip-Hop-Musiker Alex Lys in Belarus

vitamin de Ausgabe 68, Regionalausgabe Belarus

GI 218Alex Lys ist Hip-Hop-Musiker aus Mannheim. Ende September 2015 trat er mit dem belarussischen Rapper SP Kava in Minsk auf. Am nächsten Tag gab er ein Konzert in Orscha. In beiden Städten hatten Schüler der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH) Gelegenheit, bei einem Workshop eigene Liedtexte zu schreiben und sie aufzuführen. Über sein Leben als Musiker spricht Alex Lys im Interview.


Rein ins Unbekannte

Freiwilligendienst in Minsk

vitamin de Ausgabe 67, Regionalausgabe Belarus

Dinah Altwicker und Schueler neuDie 20-jährige Dinah Altwicker hat in diesem Jahr sechs Monate in Minsk verbracht. Dabei unterstützte sie den Deutschunterricht am Gymnasium Nr. 56. Ihr Aufenthalt in Belarus wurde möglich durch den Freiwilligendienst "kulturweit" der deutschen UNESCO-Kommission und des Auswärtigen Amtes. In vitamin de berichten sie und ihre Schüler von ihren Erlebnissen.

Anfang März 2015 hieß es für mich: raus von Zuhause und rein in das unbekannte Minsk. Letztes Jahr beendete ich meine Schule in Deutschland, in der Nähe von Köln. Zwischen Schule und Universität wollte ich gerne eine Zeit ins Ausland gehen. Für mich war das eine unglaublich intensive und interessante Erfahrung.


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